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Kyusu Banko
Tsubo

Bigetsu

ID
0548
Authentische Yokkaichi-Banko-yaki-Teekanne aus Japan von dem staatlich anerkannten Meister des traditionellen Handwerks Itō Bigetsu. Handgefertigt aus violettem Ton, besticht diese Kyusu durch ihre unglasierte und polierte Oberfläche sowie den eiförmigen Körper mit Seitengriff. Ideal für hochwertige japanische Grüntees wie Gyokuro, Kabusecha und Sencha.
 
Produkt Seitengriffkanne
Künstler Bigetsu
Tradition Banko-yaki
Herkunft Yokkaichi, Mie, Japan
Volumen 160 ml
Maße Ø7,2 x 7,7 cm
Material Keramik, unglasiert
Sieb Integriertes Keramiksieb (Debeso)
Markierungen Siegel unter Griff
Verpackung Signierte Holzbox (Tomobako)

 
Jedes Stück ist handgefertigt und einzigartig, daher können Farbe, Volumen und Maße leicht variieren

199,90 €

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ID
0548
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Kyusu Banko Bigetsu Tsubo

Itō Bigetsu 伊藤美月

Itō Bigetsu, geboren 1944 in Yokkaichi in der Präfektur Mie, gilt als einer der renommiertesten Meister der Banko-yaki-Keramik. Im Laufe seiner bereits jahrzehntelangen anhaltenden Karriere wurde sein Schaffen mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen gewürdigt.

Schon früh wurde Bigetsu durch den Töpferbetrieb seiner Familie mit der Welt der Keramik vertraut gemacht. Gegen Ende seiner Jugend begann er sich dann intensiv der eigenen handwerklichen Ausbildung zu widmen. Dabei folgt er seither stets der Überzeugung, kein Künstler sondern Handwerker zu sein. Aus diesem Selbstverständnis heraus entstehen schlichte, reduzierte Keramiken, die zugleich von höchster Präzision und außergewöhnlicher Funktionalität geprägt sind.

Für seine Gefäße verwendet Bigetsu sorgfältig aufbereiteten Ton, den er fein siebt und über viele Jahre hinweg lagert sowie reifen lässt. Die von Hand auf der Töpferscheibe geformten Stücke werden vor dem Brand sorgfältig abgerieben, zweimal im Reduktionsbrand gebrannt und anschließend mit großer Sorgfalt von Hand poliert. Durch diesen aufwendigen Prozess entwickelt sich die charakteristische Farbe und der subtile Glanz seiner Keramiken.

Bigetsu ist dabei von dem Gedanken geleitet, dass sich die Schönheit eines Gegenstands erst in seinem täglichen Gebrauch vollständig offenbart. Seine Gefäße verbinden auf einzigartige Weise zurückhaltende Ästhetik mit vollendeter Funktionalität – eine Qualität, die auch innerhalb der japanischen Kaiserfamilie höchste Wertschätzung erfährt und dazu führte, dass seine Keramiken für ihren persönlichen Gebrauch ausgewählt wurden.

Kyusu Banko Bigetsu Tsubo

Kyusu 急須

Die traditionelle japanische Teekanne, die Kyūsu, ist gewöhnlich aus Keramik gefertigt und verfügt über einen seitlichen Henkel, der im 90°-Winkel zur Tülle angebracht ist, um das Ausgießen zu erleichtern - mitunter befindet sich der Henkel aber auch über der Kanne oder auf der Rückseite. Kyūsu sind perfekt für die Zubereitung von grünem Tee und sind tendenziell eher klein gearbeitet, um die Ziehzeit des Tees besser unter Kontrolle halten zu können. Die Größe, Form und Art des Tons, aus dem die Kyūsu hergestellt ist, ist am Ende entscheidend dafür, welche Art von Tee am besten darin zubereitet werden kann. Es gibt viele verschiedene regionale Stilrichtungen von Kyūsus sowie ausgewiesene Meisterstücke, die unter Sammlern sehr geschätzt sind.

Kyusu Banko Bigetsu Tsubo

Banko Yaki 萬古焼

Der Händler und leidenschaftliche Chajin ("Teemensch") Nunami Rozan gilt als der Gründervater des Banko-yaki. Bereits im 18. Jahrhundert eröffnete er einen Brennofen im heutigen Asahi-machi in der Präfektur Mie und versah seine Waren mit dem Stempel 萬古不易 - Banko-Fueki: "ewig unveränderlich" - in der Hoffnung, dass seine Keramiken über Generationen hinweg für immer weitergegeben würden. Heute wird Banko-yaki immer noch in der Präfektur Mie, hauptsächlich in der Stadt Yokkaichi, hergestellt und gilt als geschütztes traditionelles Kunsthandwerk der japanischen Kultur. Synonym für Banko ist der ortstypische, eisenhaltige Shidei "Purpur-Ton", der beim Brennen in einem Hochtemperatur-Reduktionsofen äußerst hitzebeständig wird und dabei die charakteristische, tief violett-braune Farbe annimmt und einen fast metallischen Glanz erhält. Man sagt, dass die Tannine im grünen Tee mit dem Eisen im unglasierten Shidei-Teegeschirr reagieren und die Adstringenz des Tees abmildern, wodurch seine Süße hervorgehoben wird; daher werden umami-reiche Tees wie Sencha, Kabusecha und Gyokuro für die Verwendung von Banko sehr empfohlen.

Awards

  • 1982 Traditioneller Meisterhandwerker (伝統工芸士)
  • 1993 Immaterielles Kulturgut der Stadt Yokkaichi

Pflege und Reinigung

Banko-Keramik entwickelt bereits nach kurzer Zeit eine natürliche Patina und gewinnt durch den Gebrauch zunehmend an Glanz. In den ersten Monaten können Fingerabdrücke auf der Oberfläche sichtbar sein. Mit der Zeit verschwinden diese jedoch, während die Oberfläche an Tiefe und Charakter gewinnt.

Zur Reinigung die Keramik ausschließlich von Hand mit warmem Wasser und einem weichen Tuch abwaschen und anschließend an der Luft trocknen lassen. Bitte keine Reinigungsmittel verwenden und die Keramik nicht in die Spülmaschine geben.

Bei hartem Wasser können sich Kalkablagerungen bilden. In diesem Fall das Gefäß mit stillem, weichem Wasser aus der Flasche ausspülen und anschließend mit einem weichen Tuch abwischen.

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