Dobin Banko
Donguri Rattan

Nankei

ID
0558
Moderne japanische Dobin-Teekanne mit minimalistischer Donguri-Form aus dunklem, unglasiertem Ton und einem Henkel aus natürlichem Rattan. Im Nankei-Studio in Yokkaichi, der Heimat des Banko-yaki, gefertigt, eignet sich diese größere Teekanne ideal für die Zubereitung verschiedenster Grüntees.
 
Produkt Dobin Teekanne
Studio Nankei
Tradition Banko-yaki
Herkunft Yokkaichi, Mie, Japan
Farbe Dunkelgrau
Volumen 460 ml
Maße Ø9,5 x H11 cm, mit Henkel H21 cm
Material Unglasierter Ton, Rattan
Sieb Integriertes Keramiksieb
Verpackung Kartonbox

 
Jedes Stück ist handgefertigt und einzigartig, daher können Farbe, Volumen und Maße leicht variieren

149,90 €

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ID
0558
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Dobin Banko Nankei Donguri Rattan

Nankei Keramik 南景製陶園

1913 in Yokkaichi, der Heimat des Banko-yaki, als Hersteller von Ton gegründet, begann Nankei 1972 mit der eigenen Herstellung von Teekannen und Geschirr. Als Familienunternehmen liegen alle Schritte der Herstellung in eigener Hand – von der Mischung der eigenen Tone bis zum Entwurf und zur Fertigung jedes einzelnen Stücks. So entstehen funktionale Keramiken, die das tiefe Wissen erfahrener Meisterhandwerker mit einer klaren, modernen Formensprache verbinden.

Dobin Banko Nankei Donguri Rattan

Dobin 土瓶

Die Dobin ist eine traditionelle japanische Teekanne, meist aus Ton gefertigt und in der Regel größer als die klassische Seitengriff-Kyūsu. Charakteristisch ist ihr oberer Henkel – häufig aus Bambus, Holz oder Rattan –, der über den Deckel verläuft und die Hand beim Ausgießen vor Hitze schützen soll. Ursprünglich diente die Dobin als Kessel zum Erhitzen von Wasser oder zum Aufbrühen von Heilkräutern; heute wird sie vor allem für Tees verwendet, die bei höheren Temperaturen gebrüht und in größeren Mengen serviert werden, wie Genmaicha, Hōjicha oder Bancha.

Dobin Banko Nankei Donguri Rattan

Banko Yaki 萬古焼

Der Händler und leidenschaftliche Chajin ("Teemensch") Nunami Rozan gilt als der Gründervater des Banko-yaki. Bereits im 18. Jahrhundert eröffnete er einen Brennofen im heutigen Asahi-machi in der Präfektur Mie und versah seine Waren mit dem Stempel 萬古不易 - Banko-Fueki: "ewig unveränderlich" - in der Hoffnung, dass seine Keramiken über Generationen hinweg für immer weitergegeben würden. Heute wird Banko-yaki immer noch in der Präfektur Mie, hauptsächlich in der Stadt Yokkaichi, hergestellt und gilt als geschütztes traditionelles Kunsthandwerk der japanischen Kultur. Synonym für Banko ist der ortstypische, eisenhaltige Shidei "Purpur-Ton", der beim Brennen in einem Hochtemperatur-Reduktionsofen äußerst hitzebeständig wird und dabei die charakteristische, tief violett-braune Farbe annimmt und einen fast metallischen Glanz erhält. Man sagt, dass die Tannine im grünen Tee mit dem Eisen im unglasierten Shidei-Teegeschirr reagieren und die Adstringenz des Tees abmildern, wodurch seine Süße hervorgehoben wird; daher werden umami-reiche Tees wie Sencha, Kabusecha und Gyokuro für die Verwendung von Banko sehr empfohlen.

Pflege und Reinigung

Nur mit warmem Wasser reinigen. Kein Spülmittel verwenden und nicht in die Spülmaschine geben. Nach dem Abwaschen die Teekanne mit abgenommenem Deckel an der Luft trocknen lassen. Sollten sich Teeblätter im Filter festsetzen, können diese vorsichtig mit einer weichen Bürste, beispielsweise einer Zahnbürste, entfernt werden.

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