Vase
Ryumonji Kuromon

Ryumonji-yaki

ID
0519
Zeitgenössische, zylindrische Vase aus dunklem Shirasu-Ton überzogen mit traditioneller schwarzer Glasur und kontrastierendem Fließglasurdetail in Weiß, handgefertigt von der renommierten Töpfervereinigung Ryumonji-yaki.
 
Produkt Vase
Studio Ryumonji
Tradition Satsuma-yaki
Herkunft Kagoshima, Japan
Volumen 1700 ml
Maße Ø11 x H27,5 cm
Material Dunkler vulkanischer Ton
Glasur Kuro-yu Ao-nagashi (黒釉青流 "schwarze Glasur mit blauen Sprenkeln")
Markierungen Künstlersignatur auf Unterseite
Verpackung Holzbox (Kiribako)

 
Jedes Stück ist handgefertigt und einzigartig, daher können Farbe, Volumen und Maße leicht variieren

979,90 €

Lieferung : 1–2 Werktage

inkl. MwSt., exkl. Versandkosten

ID
0519
Auf Lager
Vase Ryumonji Kuromon

Ryumonji-yaki 龍門司焼

Als Nachfolger der Kochosa-Keramiktradition wurde Ryumonji-yaki im Jahr 1688 von koreanischen Töpfern in Kagoshima, Japan, als Brennofen-Kooperative gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich der Ryumonji-Ofen zu einer Töpfervereinigung, die heute von dem zertifizierten Meister für zeitgenössisches Kunsthandwerk Shiro Kawahara sowie seinem Sohn Ryohei und weiteren Familienmitgliedern geführt wird.
Spezialisiert auf die Fertigung traditioneller schwarzer Satsuma-Keramik (Kuromon 黒門) entstehen die handgefertigten Arbeiten aus dunklem vulkanischen Ton, der nur einmal pro Jahrzehnt in den nahegelegenen Bergen gewonnen wird und den Keramiken durch seinen hohen Eisen- und Mineralgehalt ihre tiefschwarze Farbe verleiht. Die Oberflächen werden anschließend meist mit charakteristischen Glasuren wie Sansai („Dreifarben“), Dakatsu („Schlange“) und Samehada („Haifischhaut“) versehen, wodurch die Keramiken an Tiefe und Struktur gewinnen. Ähnlich wie der Ton werden auch die Glasuren aus lokalen Rohstoffen wie Stein, Bimsstein, Lehm und Reisschalen hergestellt, die aus einem Umkreis von 3 km um den Brennofen stammen. 1964 wurde die Sansai-Dreifarben-Glasur für ihre besondere kunsthandwerkliche und kulturelle Bedeutung schließlich auch als immaterielles Kulturgut der Präfektur Kagoshima anerkannt.

Vase Ryumonji Kuromon

Satsuma-yaki 薩摩焼

Die Ursprünge der Satsuma-Keramik reichen bis ins späte 16. Jahrhundert zurück, als der japanische Fürst Shimazu Yoshihiro koreanische Töpfer gewaltsam zu sich nach Satsuma in der Präfektur Kagoshima bringen ließ. Aus ihren handwerklichen Techniken entwickelte sich in dem Ort bald eine vielschichtige Keramiktradition mit unterschiedlichen Stilrichtungen und Brennöfen. Heute bestehen von den ursprünglich sechs historischen Brennöfen nur noch drei, darunter Naeshirogawa, Ryumonji und Tateno.
Unterschieden werden die traditionellen Satsuma-Keramiken dabei in weißes Shiromon (白紋) und schwarzes Kuromon (黒門). Während die feine weiße Satsuma-Keramik mit ihren kunstvollen Goldverzierungen einst ausschließlich der herrschenden Elite vorbehalten war und 1867 auf der Pariser Weltausstellung das europäische Publikum begeisterte, wird die schwarze Satsuma-Keramik bis heute zur Fertigung von praktischem Alltagsgeschirr verwendet.

Pflege

Bitte ausschließlich von Hand reinigen. Nicht für die Spülmaschine oder Mikrowelle geeignet.

Unsere Empfehlungen

Loading...
Das Bild konnte nicht geladen werden.