Shiboridashi Tokoname
Shudei

Fugetsu

ID
0512
Klassische japanische Tokoname-yaki Shiboridashi, handgefertigt aus unglasiertem, rotem Shudei-Ton vom vielfach ausgezeichneten Meister Murakoshi Fugetsu. Traditionelle japanische Handwerkskunst, geschaffen für die stilvolle Zubereitung hochwertiger japanischer Grüntees.
 
Produkt Shiboridashi Teekanne
Farbe Rot
Herkunft Tokoname, Aichi, Japan
Künstler Fugetsu
Volumen 110 ml
Maße Ø10,5 x 5 cm
Material Unglasierter roter Ton
Markierungen Künstlerstempel im Fußring
Verpackung Kartonbox
199,90 €

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ID
0512
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Shiboridashi Tokoname Fugetsu Shudei

Fugetsu 風月

Der 1950 in Tokoname geborene Keramikkünstler Murakoshi Fugetsu (村越風月) zählt zu den herausragenden und vielfach ausgezeichneten Meistern seines Fachs. Als Schüler des „Lebenden Nationalschatzes“ Jōzan Yamada III verfeinerte er seine Kunstfertigkeit in der Tokoname-Töpfertradtition bis zur höchsten Perfektion und prägte später selbst angesehene Keramikkünstler wie Gafu Itō. Bis heute widmet er sich in seinem kleinen Handwerksatelier der Herstellung edler Kyūsus, die er allesamt in reiner Handarbeit und mit unermüdlicher Sorgfalt fertigt.

Shiboridashi Tokoname Fugetsu Shudei

Shiboridashi 絞り出し

Eine Shiboridashi ist ein handtellergroßes, zumeist flaches Gefäß ohne Griff zum Brühen von Tee, in der Regel ohne Sieb am Ausguss. Shiboridashi werden für Tees wie Gyokuro, Kabusecha und hochwertige Senchas verwendet, die bei niedrigeren Temperaturen ziehen, weshalb die Oberfläche nicht zu heiß zum Halten und Gießen wird. Der Name Shiboridashi bedeutet übersetzt "auspressen", eine Anspielung darauf, wie der Teeaufguss durch den kleinen Spalt "gepresst" wird, um auch den letzten Tropfen aus den hochwertigen Blättern zu extrahieren.

Shiboridashi Tokoname Fugetsu Shudei

Tokoname-Yaki 常滑焼

In der Stadt Tokoname, Präfektur Aichi, wird bereits seit dem 12. Jahrhundert Töpferware hergestellt, die zudem auch seit 1976 als "Traditionshandwerk Japans" offiziell geschützt ist. Tokoname war der Standort des größten und ältesten der legendären Sechs Alten Brennöfen Japans (Rokkoyō 六古窯) und ist berühmt für seinen eisenhaltigen Shudei-Ton, der sich nach dem Brennen rot färbt. Beim zweiten Brennen im Reduktionsofen färbt sich der rote Shudei schwarz - die andere charakteristische Farbe der Tokoname-Yaki. Traditionelle Tokoname-Kyusu-Teekannen sind auf der Innenseite unglasiert, so dass die Tannine im Tee mit dem Eisen im Tonkörper reagieren können. Dies kann sich mildernd auf die Adstringenz des Tees auswirken und dabei die Süße des grünen Tees betonen. Ein weiteres Hauptmerkmal dieser Kyusus sind die perfekt passenden Deckel, die nach dem Brennen in einer als Suriawase bekannten Technik in den Tonkörper eingeschliffen werden.

Herstellung

Rokuro 轆轤

Eines der bekanntesten und weitverbreitesten Verfahren zum Herstellen von Töpferwaren, bei dem Ton per Hand auf einer rotierenden Töpferscheibe geformt wird.

Sujihiki 筋引

Die Oberfläche des Tons bleibt unbehandelt und zeigt die Spuren des Töpferns auf der rotierenden Töpferscheibe.

Yakishime 焼き締め

Im unglasierten Zustand gebrannt, können die Gerbstoffe (Tannine) im Grüntee mit dem Eisen im Ton reagieren. Dadurch wird die Bitterkeit des Tees gemildert und seine natürliche Süße hervorgehoben.

Sanka Shosei 酸化焼成

Beim Oxidationsbrand ist im Brennofen ausreichend Sauerstoff vorhanden, sodass eine vollständige Verbrennung stattfinden kann. Dadurch oxidiert das Eisen (Fe) im Ton und färbt sich rot (Fe₂O₃).

Auszeichnungen

  • 1989 Biennale der Keramikkunst – Gewinner
  • Japanische Ausstellung traditioneller Handwerkskunst – 6-facher Gewinner
  • Japanische Keramikkunstausstellung – Gewinner
  • Preis des Bildungsministers zur Förderung
  • Preis des Alljapanischen Sencha-dō-Verbands
  • Förderpreis für Sencha-Kunsthandwerk
  • Chōza-Preis für Keramikkunst – Förderpreis der Töpferausstellung
  • Chōza-Preis für Keramikkunst – über 10-facher Gewinner
  • Preis „Jōzan“ der Töpfer-Förderausstellung
  • Shigaraki-Keramikkunstausstellung – Gewinner
  • Mashiko-Keramikkunstausstellung – Gewinner
  • Tokai-Ausstellung für traditionelle Handwerkskunst – 20-facher Gewinner

Pflege

Wie bei allen unglasierten Keramiken sollte die Reinigung ausschließlich mit warmem Wasser und einem weichen Tuch erfolgen. Bitte keine Reinigungsmittel verwenden und nicht in die Spülmaschine geben. Nach dem Spülen die Außenseite mit einem Handtuch vorsichtig trocken tupfen oder an der Luft trocknen lassen.

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