Besonderheit in Lage, Anbau und Verarbeitung
Tee aus der Stadt Watarai in der Präfektur Mie (Japan) wächst in einer besonders reinen Naturumgebung, genährt von hochwertigem Grundwasser und dem feuchten Nebel des Miyagawa-Flusses. Der seltene Bio-Tee wird seit über 25 Jahren ohne Pestizide und chemische Düngemittel angebaut.
Im Mittelpunkt für die Teefarm steht ein nachhaltiges Anbaukonzept, das die Bodengesundheit fördert und ein reiches Bodenleben unterstützt. Durch den Einsatz organischer Materialien wie Gräsern, Zweigen und Pflanzenresten entsteht ein natürlicher Kreislauf, der den Boden nährt und gleichzeitig Unkrautwachstum reduziert – ganz ohne Herbizide.
Tee aus Ise (Ise-cha)
Ise-cha stammt aus der Präfektur Mie und ist nach der traditionsreichen Stadt Ise benannt, die für Japans wichtigsten Shintō-Schrein bekannt ist. Die Teepflanzen gedeihen dort in einem besonderen Terroir mit mildem Klima, viel Regen, fruchtbaren Böden und maritimen Einflüssen. Häufige Nebel und langsames Pflanzenwachstum fördern ein besonders differenziertes Aromaprofil und machen das Terroir zu einem entscheidenden Qualitätsfaktor.
Der Anbau erfolgt traditionell und stark qualitätsorientiert, wobei die sorgfältige Pflege der Teesträucher und die enge Anpassung an die natürlichen Standortbedingungen im Mittelpunkt stehen. So entsteht ein Tee, der die charakteristischen Eigenschaften seiner Herkunft klar widerspiegelt.
Die Geschichte des Ise-Tees reicht bis in die Heian-Zeit zurück, als er zunächst in buddhistischen Tempeln kultiviert und als wertvolles Gut geschätzt wurde. In der Edo-Zeit verbreitete er sich durch Händler und Pilgerführer weit über seine Ursprungsregion hinaus und wurde bereits früh auch als Abgabeprodukt angebaut.
Später gewann Ise-Tee zudem an Bedeutung im Ausland, wo er in großem Umfang exportiert wurde und für seine Qualität sowie sein charakteristisches Aromaprofil internationale Aufmerksamkeit erhielt.
Originalität
Dieser Tee stammt zu 100% von dem o.g. Teefeld, Direktbezug vom Teefarmer.










