Sannenbancha
Koba Yamato Pest.Free

Highest Grade 100 P.

ID
0292
Bester Bio Koba-Sannenbancha (3 Jahre am Strauch gereift) von unserem Farmer Ken’ichi, der für Teeanbau im bedingungslosen Einklang mit der Natur steht. Aromatisch wie ein im Fass gereifter Whisky und doch von vollendeter Feinheit.
 
Charakter Holzige Noten, warmes Herbstlaub, feine Whisky- und Holzfassnuancen, leichte Fermentation, cremige Textur, mild und angenehm warm im Abgang, vollkommen ohne Bitterkeit.
Teefarm Ken'ichi Shizen Nouen
Terroir Yamato Kogen (Reg.), Nara (Präf.), Japan
Ernte Winterernte Februar 2024
Cultivar Yabukita & Zairai
Höhenlage ca 500m ü.d.M.
Anbau Anbau ohne chemische Pflanzenschutzmittel und Düngemittel
Labortests Radioaktivität (Jährlicher Test der Region) und Pflanzenschutzmittel
Qualität 100/100 P. (Kategorie Sannenbancha); Highest Grade
17,90 €
60g

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ID
0292
298,33 € / 1kg
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Teefarm

Herr Ken’ichi Ikawa ist ein Teefarmer in der kleinen, abgelegenen Teeregion des Yamato-Hochlandes in der Präfektur Nara. Sein Leben hat er der naturnahen Kultivierung von Tee gewidmet. Dabei folgt er den Prinzipien der „Nichts-Tun-Landwirtschaft“, auch bekannt als Fukuoka-Methode, die auf den japanischen Philosophen und Landwirt Masanobu Fukuoka (1913–2008) zurückgeht.

Diese Form der Landwirtschaft versteht sich als konsequentes Arbeiten im Einklang mit der Natur: Eingriffe erfolgen nur dort, wo sie den Bedürfnissen der Teepflanzen tatsächlich entsprechen. Der vollständige Verzicht auf chemische Pestizide und synthetische Düngemittel ist dabei ebenso selbstverständlich wie flexible Erntezeiten und eine behutsame Unkrautregulierung, die sich am natürlichen Rhythmus der Pflanzen orientiert.

Darüber hinaus liegt Herrn Ikawa das dünn besiedelte Yamato-Hochland besonders am Herzen. Mit großem Engagement setzt er sich für dessen Wiederbelebung ein, indem er während der Erntezeit lokale Helfer einbindet – darunter Schulkinder und freiwillige Unterstützerinnen und Unterstützer jeden Alters. Auf diese Weise entsteht nicht nur ein außergewöhnlicher Tee, sondern zugleich ein Produkt, das von der Gemeinschaft getragen wird.

Sannenbancha Koba Yamato Pest.Free

Aroma & Charakter

Verkostung

Zweifellos handelt es sich um eine herausragende Teespezialität, die die Sinne mit einem Potpourri fein nuancierter Aromen verwöhnt und sich zugleich so wohlig wie kaum ein anderer japanischer Grüntee ins Gemüt legt. Schon beim Aufguss erfüllt ein dampfiges Bouquet den Raum: Noten von sanft verglimmendem Holz, warmem Herbstlaub und subtile Anklänge von Whisky steigen in die Nase. Besonders die charakteristischen Whisky-Nuancen des Sannenbancha hallen lange nach und erinnern eindrucksvoll an die Reifearomen eines Holzfasses. Hinzu gesellt sich eine leichte fermentierte Note, die sich dank außergewöhnlicher Balance und feinem Mundgefühl harmonisch in das Gesamtbild einfügt. Die cremige Textur umschmeichelt sofort die Zunge, bettet sie sanft in die warmen, holzigen Facetten des Tees und lässt keinerlei Bitterkeit aufkommen. So entsteht allein durch den Geschmack ein wohliges Körpergefühl, das durch die angenehme Wärme beim Abgang noch intensiviert wird.

Blatt

Kräftig geröstete Blätter und dicke Stängel sowie Äste des Teebusches

Tasse

klare Aufguss, Braun mit orangem Glanz wie Wildhonig

Sannenbancha Koba Yamato Pest.Free

Sannenbancha

Eine spezielle Form des Bancha-Tees und damit eine sehr spezielle und seltene japanische Grünteesorte stellt der sogenannte Sannenbancha (jap.: 三年番茶) dar. „San nen“ bedeutet übersetzt „drei Jahre“ und weist auf die etwa dreijährige besondere Reifung bzw. Alter des Tees hin. Sannenbancha besitzt meist einen hohen Stängelanteil, es existieren allerdings ganz verschiedene Ausprägungen, von sehr gering mit etwa 5% bis ausschließlich (100%). Zudem wird der Tee unterschiedlich intensiv geröstet. Der Herstellungsprozess ist damit deutlich länger und in dieser Hinsicht aufwändiger als bei den meisten anderen japanischen Grüntees und verleiht der Tasse eine dunkelbraune Farbe bei erdigem, vollem Aroma.

Yoshien Labortests

Labortests

Wir selektieren weltweit die für ihr Terroir rennommiertesten Bio-Teefarmen. Mit wenigen Ausnahmen sind unsere Tees bio-zertifiziert oder stammen aus pestizidfreiem Anbau und werden immer direkt bezogen. Jeder unserer Tees wird für jede Ernte von uns im unabhängigen deutschen akkreditierten Labor auf Pestizide getestet. Ebenfalls werden sämtliche Teilregionen Japans, von welchen wir unsere Tees beziehen, bei jeder Ernte auf radioaktive Belastung untersucht. Alle weiteren relevanten Schadstoffgruppen werden ebenfalls gemäß unserem detaillierten HACCP-Risikoprofil systematisch geprüft.

Yoshien

Yoshi En

World's Finest Organic Teas

Die edelsten und bedeutsamsten Tees ausschließlich direkt bezogen von Top Single Estates in den jeweils besten Lagen und Terroirs - alles unter der Prämisse eines natürlichen, Umwelt und Mensch schonenden Anbaus. Aus diesem Grund führen wir mit wenigen Ausnahmen nur Bio-zertifizierte Tees bzw. Tees aus pestizidfreiem Anbau. Mit dieser Maxime als Leitmotiv und einem engagierten, internationalem Team von Teeexperten, verschreibt sich Yoshi En der Mission, die jahrhundertealte Kultur des Tee zu pflegen und ein qualitativ bestmögliches Abbild der Tee-Landschaft weltweit und des gehobenen Teezubehörs zu zeichnen. About Yoshi En.

Anbau & Verarbeitung

Besonderheit in Lage, Anbau und Verarbeitung

Das Yamato-Hochland in der Präfektur Nara ist ein abgelegenes Gebiet, das mehrere kleine Dörfer im Nara-Becken vereint. Eingebettet zwischen sanften Bergen bietet es ideale Bedingungen für das gesunde Wachstum der Teepflanze. Besonders die extrem puristische Anbaumethode von Herrn Ken’ichi Ikawa steht dabei in harmonischem Einklang mit der Natur.

Auf rund 11 Hektar Land erstrecken sich 30 Teefarmen, die größtenteils von ihm übernommen wurden. Viele dieser Felder waren zuvor jahrzehntelang ungenutzt, nachdem die ursprünglichen Teefarmen in den Ruhestand gegangen waren, wodurch die Natur sich vollständig regenerieren konnte. Herr Ikawa verfolgt einen Teeanbau, der die natürliche Kraft der Teepflanzen bewahrt und ihnen erlaubt, ohne starken menschlichen Eingriff zu gedeihen.

"Altes Blatt" (Koba 古葉) Sannenbancha

Die dicken, groben, mehr als 3 Jahre am Strauch gewachsenen Stängel und Blätter werden für diesen Tee von Hand selektiert und geerntet. Die Ernte im Spätherbst und Winter garantiert den höchsten Gehalt an speziellen Polysacchariden. Diese Grünteesorte ist in Japan nur in sehr kleinen Mengen zu finden und wird als sehr begehrte Rarität gehandelt.

Zubereitung

Zubereitung

2 gut gehäufte TL (ca. 4 g) auf 300 ml Wasser, 80-100 °C, 2 Minuten. Dieser Tee ist besonders ergibig und besitzt nahezu keine Bitterkeit. Intensität kann nach Belieben mit der Teemenge und der Ziehzeit angepasst werden.

Verpackung

Verpackt in einen besonders hochwertigen, luftdichten Aromaschutz-Beutel mit Zipper und Standboden. Durch eine 9-fache Beschichtung mit äußerst hoher Barrieresicherheit wird der Tee bestmöglichst vor Oxidation und vor Schadstoffeinflüssen geschützt.

Empfohlene Teekanne

Für beste Eigenschaften ist ideal eine Dobin aus braunem Ton. Alternativ eine schwarze Tokoname-Kyusu  (Allrounder für alle Grünteesorten), oder eine Glas-Kyusu mit großem Teesieb. Für die Kaltwasser-Zubereitung (Mizudashi) empfiehlt sich eine Mizudashi-Teekaraffe.

Empfohlene Teedose

Ideal ist eine hochwertige Teedose aus Kirschbaumrinde (Vollholz, Kabazaiku Chazutsu) sowie eine edle, handgefertigte Kaikado Metalldose, um den Tee besonders lange frisch zu halten. Als eine günstigere Alternative, empfiehlt sich einen von innen beschichtete, luftdichte Teedose.

Unsere Empfehlungen

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