Besonderheit in Lage, Anbau und Verarbeitung
Die Teefarm befindet sich abgelegen nahe der Ortschaft Fuliang im Nordosten der Provinz Jiangxi, unweit des berühmten Schwarztee-Anbaugebiets Qi Men (Keemun). Die 15 bis 30 Jahre alten Teepflanzen für diesen Oolong wachsen an Berghängen auf 300 bis 800 Metern Höhe, wo dichte Wälder, reichlich Licht und ganzjährig aufsteigende Nebel ein ausgeglichenes Klima schaffen.
Bemerkenswert ist bereits die Wahl des Cultivars. Tie Guan Yin, eines der berühmtesten Oolong-Cultivars Chinas, wird fast ausschließlich mit seiner Heimat Anxi in der Provinz Fujian in Verbindung gebracht. In Jiangxi angebaut und nur leicht oxidiert, zeigt er ein auffallend helles, hochflorales Profil, das eher an die Bao Zhong Oolongs Taiwans erinnert als an die klassisch gerösteten Tie Guan Yin.
Für den Grundtee werden im Sommer, im Mai und Juni, eine Knospe und drei Blätter von Hand gepflückt, im Innern gewelkt und auf 20 bis 30% oxidiert. Durch Erhitzen in der Pfanne wird die Oxidation gestoppt, anschließend werden die Blätter gerollt, geröstet und getrocknet. Im September, wenn der Osmanthus blüht, folgt die traditionelle Beduftung: Der fertige Oolong ruht gemeinsam mit echten Osmanthusblüten und nimmt deren Duft auf natürliche Weise an.
Originalität
Dieser Tee stammt zu 100% von dem o.g. Teefeld in Jiangxi, China, Direktbezug.











