

Mythen & Fakten über Matcha
Auf dieser Seite möchten wir mit den wichtigsten Mythen rund um das Thema Matcha-Qualität aufräumen, denn gerade im Internet und auf Social Media kursiert viel Halbwissen zum Thema Matcha, das oftmals ohne Überprüfung geteilt wird. Als weltweit führender Anbieter von Premium Matcha aus Bio-Anbau in den besten Terroirs Japans ist es unser Anspruch, Klarheit und Transparenz rund um das Thema Matcha zu schaffen – basierend auf über 10 Jahren Erfahrung und intensiver Zusammenarbeit mit Japans renommiertesten Bio-Teefarmen.
Farbe
Mythos: Je grüner der Matcha, desto besser.
Fakt: Zwar stimmt diese Aussage im Großen und Ganzen. Ein tiefgrüner Matcha deutet auf eine ausreichende Beschattung und sorgfältige Verpackung unter Bewahrung der Frische hin. Allerdings ist die Lebensmittelindustrie bekanntermaßen findig, und so ist es Gang und Gäbe z.B. bei Süßigkeiten mit Matcha-Geschmack, industriell erzeugtes Kupfer-Chlorophyll für eine intensivere Farbe hinzuzufügen. Dass diese Praxis auch für billigen Matcha von fragwürdigen Anbietern ohne klare Herkunftsangabe verwendet wird, kann nicht ausgeschlossen werden! Aus diesem Grund empfiehlt es sich unbedingt darauf zu achten, dass die Matcha mit der notwendigen Sorgfalt und Beschattungsdauer angebaut worden sind, was sich im Preis widerspiegelt – auffällig günstige Matcha sind also zu vermeiden!
Aluminium-Belastung
Mythos: Matcha ist gar nicht so gesund, da er hohe Mengen an Aluminium enthält.
Fakt: Zwar ist es korrekt, dass in Matcha unweigerlich Aluminium gefunden wird. Dies ist auf den natürlichen Stoffwechsel der Teepflanze zurückzuführen und eine geringfügige Aufnahme kann nicht vermieden werden, da das ganze Blatt vermahlen und getrunken wird. Aus diesem Grund empfehlen wir, Matcha nicht im Übermaß zu trinken, wobei mehrere Schalen pro Woche aber kein Problem darstellen. Besonders wichtig ist es auch hier, auf eine hohe Qualität des Matcha zu achten, denn Matcha aus der zweiten oder gar dritten Ernte bzw. Pflückung der älteren Blätter tendiert zu deutlich höheren Aluminiumbelastungen als hochwertige Matcha aus der 1. Ernte. Bei Yoshi en werden aus Prinzip alle unserer Matcha neben Pestiziden auch auf Metallbelastung wie Blei und Aluminium getestet und dürfen dabei unsere intern gesetzten Richtwerte nicht überschreiten – die deutlich strenger sind als die der EU und auf Richtwerten für Säuglingsnahrung basieren.
Ceremonial Grade
Mythos: “Ceremonial Grade Matcha” ist der beste Matcha.
Fakt: Während es stimmt, dass in der japanischen Teezeremonie in der Regel nur erlesene Matcha verwendet werden und jede Stilrichtung bzw. Meister ihre eigenen Vorlieben für bestimmte Matcha haben, wird die Bezeichnung "Ceremonial Grade" sehr schwammig verwendet. Da es sich hierbei um keine geschützte Bezeichnung handelt, können Hersteller ihre Matcha nach belieben als "Ceremonial Grade" benennen. Wichtiger ist es also darauf zu schauen, ob der Hersteller genaue Angaben zum Matcha und dessen Anbau & Herstellung machen kann. Bei Yoshi en bezeichnen wir nur die wirklich herausragendsten Matcha als "Ceremony Grade" bzw. "Contest Grade", geeignet für die Zubereitung in der japanischen Teezeremonie. Diese Matcha werden von preisprämierten Bio-Teefarmern in den besten Tencha-Terroirs angebaut und durch eine intensive Beschattung und feinste Vermahlung auf Granitsteinmühlen ausgezeichnet.
