Wakocha Sashima
Fukumidori P.free

Super Premium 97 P.

ID
0500
Diese Schwarztee-Rarität stammt aus der Sashima-Region in Ibaraki, einem der nördlichsten Teeanbaugebiete Japans. Verarbeitet wird das für Wakocha nur selten verwendete Cultivar Fukumidori, das dem Tee eine außergewöhnliche Eleganz in Form von Noten reifer Kirsche und Backpflaume schenkt. Angebaut wird der Tee von einer traditionsreichen Teefarm in vierter Generation nach ganzheitlichen Prinzipien, 60g
 
Charakter Elegant, ausgewogen, Rum-Schokolade, Kirsche, Backpflaume
Teefarm Traditionelle Teefarm mit ganzheitlicher Anbau-Philosophie. Bereits seit vierter Generation in Familienbesitz.
Herkunft Joso, Ibaraki, Japan
Ernte 2. Ernte, Juli, Ernte 2025
Cultivar Fukumidori
Welk-Oxidationsprozess Welken, Rollen, Oxidation, finale Trocknung, Handauslese
Oxidation Voll
Höhenlage 20m
Anbau Anbau ohne chemische Pflanzenschutzmittel
Labortests Radioaktivität (Jährlicher Test der Region) und Pflanzenschutzmittel
Qualität 97/100 P. (Kategorie japanische schwarze Tees); Super Premium Grade
16,90 €
60g

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ID
0500
281,67 € / 1kg
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Teefarm

Die Teefarm befindet sich bereits seit vier Generationen in Familienbesitz. Seit jeher verfolgt sie einen konsequent naturnahen Ansatz und verzichtet vollständig auf den Einsatz von Pestiziden. Im Zentrum steht dabei ein lebendiger Boden: Gedüngt wird ausschließlich organisch, unter anderem mit Schweinedung und Fischmehl – eine Kombination, auf die die Produzenten besonders stolz sind. Sie fördert nicht nur die Bodenfruchtbarkeit, sondern auch die Widerstandskraft der Pflanzen.

Wakocha Sashima Fukumidori Pest.free

Aroma & Charakter

Verkostung

Die nördlichen Anbauregionen jenseits von Shizuoka und dem Raum Tokio verbindet man nicht unbedingt mit besonders fruchtigen Schwarztees. Die klimatischen Bedingungen sind kühler und rauer als in vielen anderen Terroirs in Japan, und auch die vergleichsweise geringe Anbauhöhe lässt eher einen geradlinigen Charakter erwarten. Umso interessanter ist dieser Wakocha.

Schon das Aroma überrascht. Aus der Kyusu steigen zunächst feine Noten von Rum-Schokolade auf. Nach dem Aufguss verändert sich das Bild deutlich. Die geöffneten Blätter erinnern nun an reife Backpflaumen und verleihen dem Duft eine tiefere, fruchtigere Dimension.

Im Geschmack zeigt sich der Tee von Beginn an bemerkenswert zugänglich. Eine sanfte Süße bildet die Grundlage, begleitet von einem Hauch frischer Zitrusnoten. Besonders prägend ist jedoch die ausgeprägte Kirschfrucht, die sich durch den gesamten Aufguss zieht. Sie verleiht dem Tee eine Eleganz, die man unter diesen Anbaubedingungen nicht unbedingt erwarten würde. Möglicherweise trägt die von Bäumen umgebene, schattige Lage der Teefarm ebenso dazu bei wie das für diesen Wakocha hervorragend geeignete Cultivar Fukumidori. Bei den von uns empfohlenen niedrigen Aufgusstemperaturen zwischen 70-80°C tritt die fruchtige Seite besonders stark hervor.

Auch in den Folgeaufgüssen bleibt der Charakter erhalten. Die Süße tritt etwas in den Hintergrund und macht Platz für feine mineralische Noten. Die Frucht verändert sich dabei subtil: Weniger reife Kirsche, mehr die steinige, leicht herbe Aromatik eines Kirschkerns. Gerade dieser Übergang macht den Tee besonders und macht ihn bis mindestens zum dritten Aufguss ausgesprochen spannend.

Insgesamt zeigt dieser Wakocha eine seltene Verbindung aus Fruchtigkeit, Sanftheit und Klarheit. Er ist weder besonders kraftvoll noch spektakulär komplex, überzeugt aber durch seine Balance und seine natürliche Eleganz. Für Liebhaber schwarzer Tees, nicht zuletzt aber auch für Kenner, die einmal jenseits des sonst sehr typischen floral-süßen Profils eines Wakocha schauen wollen, ist dieser Tee eine hervorragende Wahl.

Blatt

kleine, feine scharz-braune Blätter und rötliche Knospen

Tasse

sattes Orange mit goldenem Schimmer

Wakocha Sashima Fukumidori Pest.free

Wakocha

Als Wakocha (和紅茶) werden Schwarztees aus Japan bezeichnet. Trotz ihrer einstigen Bedeutung als Handelsgut bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts führte die zunehmende Konkurrenz aus Indien und China dazu, dass schwarzer Tee in Japan lange ein Schattendasein führte und erst in den letzten zwei Jahrzehnten wieder eine Rückbesinnung auf dieses Erbe stattfand. Wakocha weisen trotz ihres markanten Eigencharakters in der Regel einen für Schwarztee milden Geschmack auf, durchsetzt mit fruchtig-floralen Noten und vor allem einer angenehmen Honigsüße, weshalb sie gerne ohne Milch und Zucker getrunken werden. Neben dem Tee-Mekka Shizuoka wird vor allem auf der südlichen Hauptinsel Kyushu viel und sehr hochwertiger Wakocha produziert.

Yoshien Labortests

Labortests

Wir selektieren weltweit die für ihr Terroir renommiertesten Bio-Teefarmen. Mit wenigen Ausnahmen sind unsere Tees bio-zertifiziert oder stammen aus pestizidfreiem Anbau und werden immer direkt bezogen. Jeder unserer Tees wird für jede Ernte von uns im unabhängigen deutschen akkreditierten Labor auf Pestizide getestet. Alle weiteren relevanten Schadstoffgruppen werden ebenfalls gemäß unserem detaillierten HACCP-Risikoprofil systematisch geprüft.

Yoshien

Yoshi En

World's Finest Organic Teas

Die edelsten und bedeutsamsten Tees ausschließlich direkt bezogen von Top Single Estates in den jeweils besten Lagen und Terroirs - alles unter der Prämisse eines natürlichen, Umwelt und Mensch schonenden Anbaus. Aus diesem Grund führen wir mit wenigen Ausnahmen nur Bio-zertifizierte Tees bzw. Tees aus pestizidfreiem Anbau. Mit dieser Maxime als Leitmotiv und einem engagierten, internationalem Team von Teeexperten, verschreibt sich Yoshi En der Mission, die jahrhundertealte Kultur des Tee zu pflegen und ein qualitativ bestmögliches Abbild der Tee-Landschaft weltweit und des gehobenen Teezubehörs zu zeichnen. About Yoshi En.

Anbau & Verarbeitung

Besonderheit in Lage, Anbau und Verarbeitung

Die Präfektur Ibaraki, nordöstlich von Tokio gelegen, gehört zu den weniger bekannten Teeregionen Japans. Die flachen Landschaften rund um Jōsō, dem Ort unserer Partnerteefarm, liegen nur 15–20 Meter über dem Meeresspiegel. Dichte Wälder um sie herum schützen sie vor Wind und schaffen ein ausgeglichenes Mikroklima. Gleichzeitig prägt die nördliche Lage den Charakter der Tees entscheidend: Deutlich kältere Winter im Vergleich zu südlichen Anbaugebieten verlangsamen das Wachstum, wodurch die Blätter allgemein dicker und gehaltvoller werden. Dies prädestiniert den Tee geradezu für die Weiterverarbeitung als japanischer Schwarztee - Wakocha - die von der Tiefe und Struktur der Teeblätter besonders profitieren.

Dieser Wakōcha stammt aus der zweiten Ernte im Juli und wurde aus der Kultivarsorte Fukumidori hergestellt. Die Verarbeitung erfolgt in mehreren sorgfältig abgestimmten Schritten.

Pflückung (Juli, zweite Ernte): Die später geernteten Blätter sind kräftiger und aromatisch dichter als Frühlingsernten.
Welken: Die frisch gepflückten Blätter verlieren schonend Feuchtigkeit und werden geschmeidig.
Rollen: Durch das Rollen werden die Zellstrukturen aufgebrochen – Enzyme und Sauerstoff kommen in Kontakt.
Oxidation: In dieser Phase entwickeln sich die typischen Aromen des Wakōcha. In Ibaraki entstehen dabei häufig süße, runde und kaum adstringierende Profile.
Trocknung: Durch Hitze wird die Oxidation gestoppt und der Tee stabilisiert.

Originalität

Dieser Tee stammt zu 100% von dem o.g. Teefeld in Ashikita.

Zubereitung

Zubereitung

3 gut geh. TL, 70°C, 200-300ml, 2-3 Min. Geeignet für mehrere Aufgüsse.

Verpackung & Aufbewahrung

Direkt für uns vor Ort in luftdichte Aromaschutz-Beutel mit Zipper und Standboden verpackt. Durch eine 9-fache Beschichtung mit äußerst hoher Barrieresicherheit wird der Tee bestmöglichst vor Oxidation und vor Schadstoffeinflüssen geschützt. Beim Schließen des Beutels sollte so viel Luft wie möglich herausgedrückt werden, um den Tee geschützt aufzubewahren. Alternativ und insbesondere für die längerfristige Lagerung empfehlen wir unsere stylischen und luftdichten Teedosen.

Empfohlene Teekanne

Wir empfehlen für diesen Tee eine klassische schwarze Tokoname Kyusu. Ebenfalls empfehlenswert ist eine Teekanne aus Glas, in welcher der Tee zudem beim Ziehen beobachtet werden kann.

Der Tee ist ebenso sehr gut geeignet für die Zubereitung im chinesischen Gongfu-Stil mit einer Gaiwan aus geschmacksneutralem Porzellan.

Unsere Empfehlungen

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