Besonderheit in Lage, Anbau und Verarbeitung
Die Präfektur Ibaraki, nordöstlich von Tokio gelegen, gehört zu den weniger bekannten Teeregionen Japans. Die flachen Landschaften rund um Jōsō, dem Ort unserer Partnerteefarm, liegen nur 15–20 Meter über dem Meeresspiegel. Dichte Wälder um sie herum schützen sie vor Wind und schaffen ein ausgeglichenes Mikroklima. Gleichzeitig prägt die nördliche Lage den Charakter der Tees entscheidend: Deutlich kältere Winter im Vergleich zu südlichen Anbaugebieten verlangsamen das Wachstum, wodurch die Blätter allgemein dicker und gehaltvoller werden. Dies prädestiniert den Tee geradezu für die Weiterverarbeitung als japanischer Schwarztee - Wakocha - die von der Tiefe und Struktur der Teeblätter besonders profitieren.
Dieser Wakōcha stammt aus der zweiten Ernte im Juli und wurde aus der Kultivarsorte Fukumidori hergestellt. Die Verarbeitung erfolgt in mehreren sorgfältig abgestimmten Schritten.
Pflückung (Juli, zweite Ernte): Die später geernteten Blätter sind kräftiger und aromatisch dichter als Frühlingsernten.
Welken: Die frisch gepflückten Blätter verlieren schonend Feuchtigkeit und werden geschmeidig.
Rollen: Durch das Rollen werden die Zellstrukturen aufgebrochen – Enzyme und Sauerstoff kommen in Kontakt.
Oxidation: In dieser Phase entwickeln sich die typischen Aromen des Wakōcha. In Ibaraki entstehen dabei häufig süße, runde und kaum adstringierende Profile.
Trocknung: Durch Hitze wird die Oxidation gestoppt und der Tee stabilisiert.
Originalität
Dieser Tee stammt zu 100% von dem o.g. Teefeld in Ashikita.











