Erfrischung pur mit  Mizudashi Cold Brew Tees

Gyokuro Uji Shunzan Bio

Contest Grade 99 P.

ID
0532-bio
Bio Gyokuro aus Uji in höchster Qualität und mit einer nahezu perfekt abgestimmten Balance. Zusammenspiel bester Gyokuro-Kraft, mundwässerndem Umami und dem unvergleichlichen Uji-Aroma aus dem Top-Terroir Minami-Yamashiro.
 
Charakter Perfekter Gyokuro-Uji-Charakter, mundwässerndes Umami, Matcha-Noten, gekochter Spinat, lang anhaltender Nachklang, frischer und klarer Aufguss mit kräftigem Gyokuro-Aroma
Teefarm Kleine Teefarm in 3. Generation mit besonderen Fokus auf beste Grüntee-Qualität
Terroir Minami-Yamashiro (Reg. "Uji-Tee"), Kyōto (Präf.), Japan
Ernte 1. Ernte (Ichibancha), Mai 2025
Cultivar Okumidori
Höhenlage 250m ü.d.M.
Beschattung Vollbeschattung, mind. 20 Tage, Jikagise-Direktbeschattung (2-lagig)
Dämpfung Normal (Chūmushi, 20-30 Sek.), nach Kyōto-Standards
Anbau Bio-zertifizierter Anbau
Labortests Radioaktivität (Jährlicher Test der Region) und Pflanzenschutzmittel
Qualität 99/100 P. (Kategorie Gyokuro); Contest Grade
44,90 €
50g

Lieferung : 1-3 Werktage

inkl. MwSt., exkl. Versandkosten

ID
0532-bio
898,00 € / 1kg
Auf Lager
Gyokuro Uji Shunzan Bio Gyokuro Uji Shunzan Bio

Teefarm

Bereits um das Jahr 2014 begann der Teebauer, seine Gärten schrittweise auf ökologischen Anbau umzustellen. Heute stammen sämtliche seiner Tees aus zertifiziert biologischer Landwirtschaft. Als Teebauer in dritter Generation und mit mehr als vier Jahrzehnten praktischer Erfahrung verbindet er traditionelles Handwerk mit einem kompromisslosen Qualitätsanspruch.

Anstelle einer möglichst hohen Produktionsmenge steht für ihn die sorgfältige Pflege seiner Teegärten und die Erzeugung außergewöhnlicher Qualitäten im Mittelpunkt. Mit großer Sorgfalt entstehen so charakterstarke Bio-Tees, die den einzigartigen Charakter ihrer Herkunft widerspiegeln und zugleich höchsten Ansprüchen an Reinheit, Handwerk und Geschmack gerecht werden.

Gyokuro Uji Shunzan Bio

Aroma & Charakter

Verkostung

Dieser Uji-Gyokuro ist ein wunderbarer Ausdruck der jahrhundertealten Teekunst Kyōtos, deren Teebauern seit jeher für außergewöhnliche Gyokuro berühmt sind. Sein unvergleichliches Umami verbindet sich mit einem erstaunlich leichten Körper und entfaltet eine saftige, beinahe mundwässernde Präsenz, die den Gaumen angenehm wärmt und lange nachklingt. Aromen von frisch gekochtem Spinat gehen dabei nahtlos in das charakteristische Beschattungsaroma über, das man vor allem von hochwertigem Matcha kennt. Besonders beeindruckend ist jedoch die Klarheit dieses Tees: Selbst als intensiver Aufguss, der sein volles Umami hervorbringt, bleibt er fein, ausgewogen und frei von jeglicher Schwere. Im zweiten Aufguss tritt schließlich eine zarte Süße hervor, die seinen ohnehin weichen und gefälligen Charakter noch einmal auf besonders schöne Weise unterstreicht.

Blatt

Feine Nadel, Dunkelgrün, feiner Glanz

Tasse

sanfter, leicht opak, sanftes Gelb bis Grün (je nach Aufguss)

Gyokuro Uji Shunzan Bio Gyokuro Uji Shunzan Bio Gyokuro Uji Shunzan Bio Gyokuro Uji Shunzan Bio Gyokuro Uji Shunzan Bio

Gyokuro

Gyokuro gilt als der edelste aller japanischen Grüntees. In einem aufwendigen Prozess werden die Pflanzen dieses Tees vor der Ernte bis zu 30 Tage lang beschattet, wobei bis zu 90% des Sonnenlichts blockiert werden und in den Blättern die Bildung von Aminosäuren und die Konservierung möglichst vieler Nährstoffe stark angeregt wird. Diese geben dem Tee seine so berühmte intensive Süße und sorgen für ein volles, kräftiges Umami. Für authentischen Gyokuro wird ausschließlich das beste Blattmaterial der aromatischen ersten Ernte des Jahres verwendet.

Yoshien Labortests

Labortests

Wir selektieren weltweit die für ihr Terroir rennommiertesten Bio-Teefarmen. Mit wenigen Ausnahmen sind unsere Tees bio-zertifiziert oder stammen aus pestizidfreiem Anbau und werden immer direkt bezogen. Jeder unserer Tees wird für jede Ernte von uns im unabhängigen deutschen akkreditierten Labor auf Pestizide getestet. Ebenfalls werden sämtliche Teilregionen Japans, von welchen wir unsere Tees beziehen, bei jeder Ernte auf radioaktive Belastung untersucht. Alle weiteren relevanten Schadstoffgruppen werden ebenfalls gemäß unserem detaillierten HACCP-Risikoprofil systematisch geprüft.

Yoshien

Yoshi En

World's Finest Organic Teas

Die edelsten und bedeutsamsten Tees ausschließlich direkt bezogen von Top Single Estates in den jeweils besten Lagen und Terroirs - alles unter der Prämisse eines natürlichen, Umwelt und Mensch schonenden Anbaus. Aus diesem Grund führen wir mit wenigen Ausnahmen nur Bio-zertifizierte Tees bzw. Tees aus pestizidfreiem Anbau. Mit dieser Maxime als Leitmotiv und einem engagierten, internationalem Team von Teeexperten, verschreibt sich Yoshi En der Mission, die jahrhundertealte Kultur des Tee zu pflegen und ein qualitativ bestmögliches Abbild der Tee-Landschaft weltweit und des gehobenen Teezubehörs zu zeichnen. About Yoshi En.

Anbau & Verarbeitung

Das Terroir Minami-Yamashiro

Das bergige Dorf Minami-Yamashiro im Süden der Präfektur Kyoto zählt seit mehr als 230 Jahren zu den bedeutendsten Anbaugebieten für Uji-Tee. Steile Berghänge, nur wenig flaches Land sowie die vom Kizu-Fluss geprägten Nebel, große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht und mineralstoffreiche Böden schaffen ideale Voraussetzungen für den Anbau außergewöhnlich aromatischer und hochwertiger Tees. Auf rund 276 Hektar bewirtschaften heute 57 Teebauern die charakteristischen Hanglagen der Region.

Obwohl Minamiyamashiro außerhalb Japans nur wenigen Teeliebhabern bekannt ist, stammt rund ein Fünftel der gesamten Uji-Tee-Produktion der Präfektur Kyoto aus dem kleinen Bergdorf. Insbesondere die dort erzeugten Senchas erzielen bei regionalen Teewettbewerben seit Jahrzehnten Spitzenplatzierungen und unterstreichen den herausragenden Ruf der Region als eines der wichtigsten Zentren des japanischen Teeanbaus.

Uji-cha (宇治茶)

Nur wenige Regionen in Japan sind so eng mit der Geschichte des grünen Tees verwoben wie Uji in der Präfektur Kyoto, die Wiege des japanischen Grüntees. Liegen die Wurzeln des legendären Namens Uji vor allem in vermahlenen Matcha, so ist die Region zugleich auch Heimat des legendären Nagatani Soen, der als einer der Erfinder der modernen Sencha Verarbeitungsmethode gilt und damit wie kaum ein anderer zur Bedeutung Ujis und Ujitawaras als Teezentrum beigetragen hat.

Die Region liegt in für den Teeanbau idealer geografischer Lage an den östlichen und südlichen Hängen des Kyoto Beckens der gleichnamigen Präfektur. Diese Lage in Verbindung mit den enorm sedimentreichen, von Ablagerungen des Uji Flusses über Jahrtausende genährten Erdschichten, führt zu idealen Bodenbedingungen, da die Wurzel der Pflanzen stets von Wasser umspült werden, ohne dass sich Staunässe bilden kann. Die meisten Felder liegen hierbei auf natürlich geformten Terrassen. Durch die umgebenden Bergketten sind die Felder außerdem optimal vor starkem Wetter geschützt und reichlicher Nebelbildung ausgesetzt. Diese sorgt nicht nur für Feuchtigkeit, sondern auch für eine natürliche Beschattung der Pflanzen, ein wichtiger Faktor für das intensive und berühmte Uji-Umami. Das starke Reizklima mit großen Schwankungen zwischen Tag und Nacht und großen Niederschlägen in den Regenzeiten tut sein übriges, um beinahe ideale Bedingungen für den Teeanbau zu schaffen.

Heute bezeichnet jedoch der Begriff Uji-cha nicht mehr ausschließlich Tee aus der unmittelbaren Region Uji. Neben den traditionellen Anbaugebieten um Uji zählen ausgewählte Teeanbaugebiete der Präfekturen Kyoto, Nara, Shiga und Mie zur geschützten Herkunftsbezeichnung, sofern die Tees nach der in Uji entwickelten Verarbeitungsmethode hergestellt und von Verarbeitungsbetrieben in der Präfektur Kyoto verarbeitet werden. Auf diese Weise umfasst Ujicha heute mehrere historisch eng mit Uji verbundene Anbaugebiete, die gemeinsam die Tradition dieser berühmten Teeregion fortführen.

Die Geschichte von Ujicha

Die Geschichte des Tees in Uji reicht bis ins frühe 12. Jahrhundert zurück und findet ihre Anfänge bei keinem geringeren als dem Zen Mönch Eisai, dem Urvater des japanischen Grüntees, der nach historischen Quellen die ersten Samen und Setzlinge aus China nach Japan brachte und einige hiervon an den Zenpriester Myoe Shonin weitergab, welcher hiermit die ersten Teefelder in Uji bepflanzte.

Unter wechselnder Protektion verschiedener Shogune konnte sich die Reputation von Ujicha stetig verbessern, so dass er gegen Ende des 16. Jahrhunderts als der beste Tee Japans galt und nicht mehr nur vom Kaiser sondern auch von der kulturellen Elite des Landes genossen wurde. Besonders im Zuge der Entwicklung und Ausarbeitung der Teezeremonie durch Sen No Riyku wuchs die Nachfrage nach gemahlenem Tee aus Uji stark, was in großen Teilen zum wirtschaftlichen Aufschwung der Region beitrug.

Im 16. Jahrhundert wurde darüber hinaus von teebauern in Uji die Ōishita Saibai genannte Methode der Beschattung erfunden, ein Vorläufer der heute bei den edelsten Schattentees zur Verwendung kommenden Tana Beschattung mit Reisstroh auf Rahmengestellen. Dieses Verfahren ermöglichte die Herstellung besonders süßer und umamistarker Tees und bot darüber hinaus einen natürlichen Schutz gegen Insekten und Umwelteinflüsse wie Frost und Hagel.

Diese Honcha genannten hochwertigen Tees waren allerdings lediglich den oberen Schichten der japanischen Gesellschaften vorbehalten. Um diesem Trend entgegenzuwirken, entwickelte der Farmer Soen Nagatani zu Beginn des 18. Jahrhundert die sogenannte Uji Methode, welche noch heute Grundlage für die Herstellung japanischer Senchas ist und sich auch durch Nagatanis Bestrebungen schnell in ganz Japan verbreitete.

Bis heute belegen Uji-chas bei nationalen Wettbewerben regelmäßig die ersten Plätze und werden besonders ob ihres einzigartig süß-vollmundigen Uji Umamis unter Teeliebhabern weltweit geschätzt.

Zubereitung

Zubereitung

3 gut gehäufte TL (ca. 7g), 60 °C, 100–300 ml, 2 Minuten Ziehzeit

Ein besonders sanfter Aufguss, der wertvolle Aminosäuren und Vitamin C bewahrt – bei zugleich zurückhaltender Bitterkeit. Geeignet für bis zu vier weitere Aufgüsse bei einer Ziehzeit von jeweils 10 - 30 Sek. (wir empfehlen, die Temperatur bei Folgeaufgüssen auf 70-80°C zu erhöhen).

Alternativ können folgende Zubereitungsmethoden angewandt werden:
• 70°C, 1,5 Min.: Balance frischer und tiefer Noten, intensiv, leicht bitter, mehr Catechine und Koffein (Balance aus Entspannung und Vitalität)
• 80°C, 1 Min.: Umami und Süße im Hintergrund, tief-grasige Noten, angenehm heiße Trinktemperatur, moderate Bitterkeit, Fokus auf Catechine und Koffein (belebend)

Verpackung

Verpackt in einen besonders hochwertigen, luftdichten Aromaschutz-Beutel mit Zipper und Standboden. Durch eine 9-fache Beschichtung mit äußerst hoher Barrieresicherheit wird der Tee bestmöglichst vor Oxidation und vor Schadstoffeinflüssen geschützt.

Empfohlene Teekanne

Ideal ist eine Tokoname-Kyusu für größere Mengen und heiße Aufgüsse. Dieser berühmte Ton ist seit jeher der absolute Klassiker, da er die Geschmacksträger des Grüntees, seine Aminosäuren, das Chlorophyll und andere spezielle Inhaltsstoffe, in bester Balance präsentiert.

Empfohlene Teedose

Ideal ist eine hochwertige Teedose aus Kirschbaumrinde (Vollholz, Kabazaiku Chazutsu) sowie eine edle, handgefertigte Kaikado Metalldose, um den Tee besonders lange frisch zu halten. Als eine günstigere Alternative, empfiehlt sich einen von innen beschichtete, luftdichte Teedose.

Unsere Empfehlungen

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