Natsume Tsumugi Fubuki

Gato Mikio

ID
0453
Moderne und minimalistische schwarz-lackierte Natsume-Teedose zur Aufbewahrung von Matcha während Teezeremonien. Handgefertigt aus hochwertigem japanischem Zelkovenholz vom Meisterhandwerker der Yamanaka-Lackkunst, Gato Mikio.
 
Produkt Chu-Natsume Teedose
Herkunft Yamanaka, Ishikawa, Japan
Studio Gato Mikio
Material Japanische Zelkove
Lack Polyurethan
Farbe Schwarz
Maße Ø6,5 x 7 cm
Verpackung Geschenkbox
215,90 €

Lieferung : 1–2 Werktage

inkl. MwSt., exkl. Versandkosten

ID
0453
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Gato Mikio Natsume Tsumugi Fubuki

Gato Mikio 我戸幹男

Im Jahr 1908 gründete der Drechslermeister Komakichi Gato in Yamanaka Onsen eine Werkstatt zur Herstellung von Kiji, den schlichten Holzgefäßen, die die Grundlage der lackierten Urushi-Waren bilden. In der zweiten Generation begann man dann, die unlackierten Kiji mit Lack zu veredeln. Heute, in der vierten Generation, ist Gato Mikio eine renommierte Lackwaren-Manufaktur, die die Yamanaka-Urushi-Tradition bewahrt und sie zugleich behutsam an die moderne Welt anpasst. Häufig arbeitet das Studio mit zeitgenössischen japanischen Designern zusammen und bietet authentisches, elegantes Holz-Tafelgeschirr, das bereits mit zahlreichen nationalen und internationalen Designpreisen ausgezeichnet wurde.

Gato Mikio Natsume Tsumugi Fubuki

Natsume 棗

Bei japanischen Sadō/Chadō-Teezeremonien (茶道, "der Weg des Tees") sowie auch bei weniger formellen Chakai (茶会, “Teetreffen”) wird Matcha-Pulver stets in einer Natsume Teedose aufbewahrt, bevor es in einer Matchawan-Teeschale (抹茶椀) zu dünnem Usucha Tee aufgeschlagen wird. Natsume ist der japanische Name für die rote Dattel (Jujube), deren Form der gleichnamigen Teedose als Vorbild diente. Die Teedosen sind in der Regel aus lackiertem Holz oder Bambus gefertigt und oftmals mit aufwendigen Verzierungen versehen. Die Natsume war bekanntermaßen ein hochgeschätztes zeremonielles Teeutensil des legendären Teemeisters Sen no Rikyu (1522-1591) und ist seit der Edo-Zeit (1603-1868) ein wesentlicher Bestandteil der Matcha-Teezeremonie.

Gato Mikio Natsume Tsumugi Fubuki

Yamanaka Shikki

Der kleine Badeort Yamanaka Onsen wurde nicht nur in zahlreichen Haiku des berühmten japanischen Dichters Bashō verewigt, in denen er die Vorzüge seines verjüngenden Wassers preist, sondern ist auch für sein reiches Lackkunst-Erbe bekannt. Eingebettet in die Berge der Präfektur Ishikawa an der Nordwestküste Japans eignet sich das feuchte Klima von Yamanaka Onsen besonders gut für die Arbeit mit natürlichem Urushi-Lack. Die Ursprünge von Yamanaka Shikki, der traditionellen Lackwarenkunst, reichen bis ins Jahr 1580 zurück, als sich eine Gruppe spezialisierter Holzhandwerker aus dem nahegelegenen Echizen in der Region niederließ. Sie beherrschten die Kunst des Rokuro-biki – das kunstvolle Drechseln von Holz auf einer Drehbank. Die von ihnen hergestellten Waren wurden als Souvenirs an die Touristen der heißen Onsen-Quellen verkauft, und die Gegend wurde bald für ihre feinen Lackwaren, insbesondere für Teezeremonie-Accessoires, bekannt.

Herstellung

Keyaki 欅

Das japanische Zelkova oder Keyaki (欅) ist ein besonders robustes und wertvolles Holz, welches früher auch für die Herstellung von Bögen für die Samurai genutzt wurde. Bis heute wird es dank seiner Dichte und eindrucksvollen Maserung besonders für die Herstellung hochwertiger Urushi-Waren verwendet.
Damit sich das Holz nach der Bearbeitung nicht verzieht, wird es zum Trocknen mehrere Jahre gelagert, bevor es sorgfältig zugeschnitten, zu Kiji geformt und anschließend Schicht für Schicht mit Urushi-Lack veredelt wird.

Tate-kidori 縦木取り

Yamanaka Shikki zeichnen sich durch praktische, runde Utensilien aus, die aus der vertikalen Maserung (Tate-kidori 縦木取り) geschnitten werden, um besondere Stabilität zu gewährleisten. Die natürliche Holzmaserung selbst wird dabei zum dekorativen Element und häufig durch das Auftragen von transparentem Lack gezielt hervorgehoben, wodurch die schlichten, robusten Formen ihre besondere Ästhetik erhalten und gleichzeitig ideal für den täglichen Gebrauch sind.

Pflege und Reinigung

Nach Gebrauch Matcha-Rückstände mit einem weichen, sauberen Tuch oder Papiertaschentuch abwischen. Falls unbedingt erforderlich, kann der Natsume mit einem feuchten Tuch gereinigt und sofort mit einem weichen Handtuch getrocknet werden. Nicht einweichen oder direktem Sonnenlicht aussetzen.

Bitte beachten Sie, dass Natsume nur zur temporären Aufbewahrung von Matcha während der Teezeremonie verwendet werden. Für die allgemeine Lagerung sollte Matcha in einem undurchsichtigen, luftdichten Behälter aufbewahrt werden.

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