Zur Herstellung dieser Tetsubin wird zunächst eine Sandform aufwendig mit gestempelten oder frei ausgearbeiteten Motiven verziert. Anschließend wird die Form bei 800 bis 1000 °C mit Holzkohle gebrannt, sodass sie aushärtet und anschließend mit rund 1500 °C heißem, flüssigem Eisen ausgegossen werden kann. Nach dem Gießen und kurzem Abkühlen wird der Tetsubin aus der Form gelöst und durch behutsames Abklopfen mit einem Hammer auf eine gleichmäßige Wandstärke geprüft. Zum Schutz vor Rost erhält die Oberfläche eine Lackschicht und wird ein weiteres Mal in Holzkohle gebrannt – diesmal bei etwa 900 °C. Dabei entsteht im Inneren eine schützende Oxidschicht, ein Verfahren, das als Kamayaki (釜焼き, „Eisentopfbrand“) bekannt ist und die Nanbu-Tekki-Gusseisenkunst kennzeichnet. Abschließend wird der Tetsubin mit Ohaguro (おはぐろ) behandelt, einer traditionellen, rosthemmenden Lösung aus in Essigsäure und Tee angesetzten Eisenstücken, die der Oberfläche zugleich ihre charakteristische Färbung verleiht.















