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Chawan Jikinyu

Raku Kichizaemon XV

ID
0280
Original japanische Raku-yaki Matchaschale von Jikinyū, dem 15. Oberhaupt der renommierten Raku-Familie, handgefertigt in Kyōto zwischen dem späten 20. und frühen 21. Jahrhundert. Unebene, zylindrische Form mit eingedrückter, markant getrimmter Mündung und gesteinsähnlicher grauer Außenwandung mit schwarzen und roten Details.
 
Künstler Jikinyū - Raku Kichizaemon XV
十五代 樂 吉左衛門
Objekttyp Teeschale (Chawan 茶碗)
Datierung Spätes 20. bis frühes 21. Jahrhundert
Herkunft Kyōto, Japan
Tradition Raku-yaki 楽焼
Material Keramik
Maße Ø13,3 x H10,8 cm
Gewicht 517 g
Markierungen Raku-Siegel (楽) im Doppelkreis auf der Unterseite
Verpackung Lackierte Holzbox, Holzbox (Kiribako 桐箱)

 
Diese Chawan ist Teil unserer Yoshi en Privatsammlung edler Meisterwerke. Diese stehen nicht zum Verkauf und sind nur zur Ansicht gelistet.

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Raku Kichizaemon XV Jikinyu Chawan

Raku Kichizaemon XV

Jikinyū wurde 1949 als ältester Sohn von Kakunyū (1918–1980), dem 14. Oberhaupt der Raku-Familie, geboren und übernahm nach dessen Rücktritt im Jahr 1981 den Titel des Familienoberhaupts.
Seine Arbeiten zeichnen sich insbesonders durch ihre Skulpturalität aus, wobei er sich bewusst auch traditioneller Raku-Techniken bedient und somit eine Brücke zwischen zeitgenössischer Formensprache und klassischem Raku schlägt. Neben seinem künstlerischen Schaffen im Bereich der Keramik entwarf er zudem 2007 die Architektur für das Sagawa Art Museum in Kyōto sowie den Raku-Kichizaemon-Pavilion.
2019 legte er schließlich sein Amt als Oberhaupt nieder. Seither führt sein Sohn das Erbe weiter, während Jikinyū sich fortwährend der Fertigung von zunehmend abstrahierter Keramikkunst widmet und sich zugleich immer wieder aktiv in die konzeptionelle Ausarbeitung seiner Werke im Rahmen zeitgenössischer Ausstellungen einbringt.

Der Ursprung der Raku-Familie führt bis ins Kyōto des 16. Jahrhunderts zurück. Dort entwickelte der Fliesenmacher Tanaka Chōjirō in Zusammenarbeit mit dem bedeutenden japanischen Teemeister, Sen no Rikyū, die ersten Raku-Schalen.
Nach Chōjirōs Tod wurde sein Nachfolger Jōkei durch den Prinzen Hideyoshi mit dem Raku-Siegel und dem Namen “Raku Kichizaemon” geehrt. Ein Erbe, das auch nach 450 Jahren und 16 Generationen noch immer die Werke der Raku-Familie kennzeichnet.

Raku Kichizaemon XV Jikinyu Chawan

Chawan 茶碗

Die ersten Formen der Teeschale, auch Chawan (茶碗) oder Matchawan (抹茶碗) genannt, stammen aus dem alten China und wurden mit Beginn des 13. Jahrhunderts nach Japan importiert. Im Laufe der Zeit hat sich eine japaneigene, hoch bedeutende und sehr vielschichtige Handwerkskunst rund um die Chawan entwickelt. Bis heute wird die Chawan in der japanischen Teezeremonie verwendet um Koicha (濃茶) zu servieren: einen dickflüssigen, dunkelfarbigen Tee aus feinstem Matcha, sowie Usucha (薄茶): eine verdünnte, schaumigere Version und die bis heute gebräuchlichste Form der Matcha Zubereitung.

Raku-Yaki 楽焼

Das traditionelle japanische Raku ist eine besondere Art von handgeformter und bleiglasierter Keramik, welche fast ausschließlich für Teezeremonien verwendet wird. Ihre charakteristisch weiche Textur erhält sie durch einen speziellen Brennvorgang, bei dem die Keramik kurz bei niedrigen Temperaturen gebrannt und anschließend rasch an der Luft oder in einem Wasserbad abgekühlt wird.
Ursprünglich wurden Raku-Schalen – ganz im Sinne der Wabi-cha Ästhetik nach dem japanischen Teemeister Sen no Rikyū – schlicht und ohne Verzierungen in Schwarz (Kuro Raku 黒楽) oder Rot (Aka Raku 赤楽) hergestellt. Farben, denen nachgesagt wurde, das lebendige Grün des Matcha besonders schön zur Geltung zu bringen.

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