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High Mountain
Li Shan Oolong
Supreme Pest.Free

Imperial Grade 98 P.

ID
8486
Einer der besten High Mountain Oolongs unseres Sortiments, angebaut auf dem prestigeträchtigen Li Shan Teeberg in Taiwan auf 1.600m Höhe. Seit Gründung der Farm durch Mr. Chang in 1999 Fokus auf rein natürlich angebaute Spitzen Oolongs ohne Pestizid- oder Kunstdünereinsatz. Ungemein cremig-milchiger Geschmack, wunderschöne florale Süße und hocharomatische Noten von Wasserspinat und Zuckerwatte - ein Genuss. 30g
 
Charakter cremig-milchig, Zuckerwatte, Milchrahm, floral, Spinat
Teefarm Naturidyllisch gelegene Farm auf dem Li Shan, gegründet 1999 von Herrn Chang. Höchstes Augenmerk auf natürlichen, pestizidfreien Anbau.
Terroir Li Shan, Taichung, Taiwan
Ernte 1. Ernte, Mitte Mai, 2025, Handernte
Cultivar Qing Xin ("Green Heart")
Höhenlage 1.600m
Oxidation Leicht oxdierter Oolong
Verarbeitung Handernte, Welken unter der Sonne, Indoor Welken, Tossing, Oxidation, Stopp der Oxidation durch Ofenerhitzung, Ball Cloth Rolling, Ofentrocknung, Röstung.
Anbau 100% natürlicher Anbau ohne Verwendung chemischer Pflanzenschutzmittel
Qualität 98/100 P. (Kategorie High Mountain Oolong); Imperial Grade
27,90 €
30g

Lieferung : 1-2 Werktage

inkl. MwSt., exkl. Versandkosten

ID
8486
930,00 € / 1kg
Auf Lager
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Teefarm

Im Hochland des Li Shan (Li Bergs) in Taichung, einem der renommiertesten Anbaugebiete für hochwertigen Oolong-Tee in Taiwan, liegt diese Teefarm auf etwa 1.600 Metern Höhe. Seit ihrer Gründung im Jahr 1999 profitiert der Garten von einem kühlen, nebelreichen Klima und den ausgeprägten Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht – ideale Bedingungen für die Entwicklung komplexer Aromen in den Teeblättern.

Der Teegarten befinden sich über dem Jiayang-Flussdelta, einer von Natur umgebenen Landschaft nahe des Deji-Naturreservats. Dieses besondere geografische Umfeld schafft ein Mikroklima, das dem gemäßigter Regionen ähnelt. Reines Bergquellwasser aus dem Shei-Pa-Nationalpark versorgt die Teepflanzen mit mineralreichem Wasser und trägt maßgeblich zur Reinheit und Qualität der Ernte bei. Der Schutz dieser Wasserquelle und des umliegenden Ökosystems hat für die Farm höchste Priorität.

Heute wachsen im Garten rund 15 Jahre alte Teepflanzen, deren Wurzeln tief im mineralreichen Boden der Lishan-Berge verankert sind. In Kombination mit der klaren Bergluft, dem häufigen Nebel und der nachhaltigen, ökologischen Bewirtschaftung entstehen Tees von bemerkenswerter Reinheit, Eleganz und aromatischer Tiefe.

High Mountain Li Shan Oolong Supreme Pest.Free

Aroma & Charakter

Verkostung

Bereits das trockene Blatt verströmt ein ausgesprochen frisches, florales Aroma mit einer deutlichen, cremigen Milchnote, die an klassische „Milky Oolong“-Charakteristik erinnert. Die Blätter sind außergewöhnlich groß, sorgfältig gerollt und von einem lebendigen, grünlichen Farbton, der an frischen Brokkoli erinnert. Stängel sind kaum vorhanden, was die hohe Blattqualität unterstreicht.

Im Aufguss entfaltet sich ein intensives, zugleich sehr klares Aromabild. Der Duft bleibt stark milchig-cremig und verbindet sich mit floralen Noten sowie einer frischen, leicht gemüsigen Komponente. Anklänge von Blumenkohl, gekochtem Spinat und einer feinen Zuckerwatten-Süße verleihen dem Tee eine überraschend vielschichtige Aromatik. Mit den weiteren Aufgüssen tritt die cremige Milchigkeit noch stärker hervor und wird von einer appetitanregenden, sanften Süße begleitet.

Am Gaumen zeigt sich der Tee besonders saftig und weich. Die Textur ist ausgesprochen cremig, fast samtig, während der Geschmack sehr sauber und klar bleibt. Eine angenehme Süße begleitet den gesamten Eindruck und verweilt lange im Mund. Der Aufguss wirkt extrem frisch und aromatisch, mit harmonischer Balance aus floralen Nuancen, zarten Gemüsenoten und einer ausgeprägten, süßen Milchnote.

Ein außergewöhnlich eleganter High Mountain Oolong mit großer Saftigkeit, feiner Cremigkeit und bemerkenswert langem Nachhall.

Blatt

halbes Kugelblatt 球型茶

Tasse

helles, leuchtendes Grüngelb in der Tasse

High Mountain Li Shan Oolong Supreme Pest.Free

OOLONG TEE

Oolong Tee ("Schwarze Schlange" aus dem chin.) zeichnet sich durch einen Oxidationsgrad zwischen grünem und schwarzem Tee aus und wird daher auch als semi-oxidierter Tee bezeichnet. Grob kann zwischen nur sehr leicht oxidierten (10-29%), über mittlere (30-60%) bis hin zu sehr stark (bis zu 70%) oxidierten Oolongs unterschieden werden. Durch nachträgliches feines Rösten der Teeblätter wird vielen Oolongs eine weitere spezielle Note verliehen. Dies sowie die enorme Spanne in der Intensität der Verarbeitung beschert dem Oolong Tee eine besonders weitreichende Sortenvielfalt. Taiwan und der südliche Teil Chinas um die Provinz Fujian gelten allgemeinhin als die besten Terroirs für Oolong.

Yoshien Labortests

Labortests

Wir selektieren weltweit die für ihr Terroir rennommiertesten Bio-Teefarmen. Mit wenigen Ausnahmen sind unsere Tees bio-zertifiziert oder stammen aus pestizidfreiem Anbau und werden immer direkt bezogen. Jeder unserer Tees wird für jede Ernte von uns im unabhängigen deutschen akkreditierten Labor auf Pestizide getestet. Alle weiteren relevanten Schadstoffgruppen werden ebenfalls gemäß unserem detaillierten HACCP-Risikoprofil systematisch geprüft.

Yoshien

Yoshi En

World's Finest Organic Teas

Die edelsten und bedeutsamsten Tees ausschließlich direkt bezogen von Top Single Estates in den jeweils besten Lagen und Terroirs - alles unter der Prämisse eines natürlichen, Umwelt und Mensch schonenden Anbaus. Aus diesem Grund führen wir mit wenigen Ausnahmen nur Bio-zertifizierte Tees bzw. Tees aus pestizidfreiem Anbau. Mit dieser Maxime als Leitmotiv und einem engagierten, internationalem Team von Teeexperten, verschreibt sich Yoshi En der Mission, die jahrhundertealte Kultur des Tee zu pflegen und ein qualitativ bestmögliches Abbild der Tee-Landschaft weltweit und des gehobenen Teezubehörs zu zeichnen. About Yoshi En.

Anbau & Verarbeitung

Der Li Shan Teeberg

Der taiwanesische Li Shan ("Birnenberg") zählt mit seinem alpinen Terroir nicht nur zu den besten Teeangebauten Taiwans, sondern besticht auch durch seine landschaftliche Vielfältigkeit und Schönheit. Der Wandel der Jahreszeiten schmückt den Li Shan im Frühling mit bunten Blumenwiesen, im Winter mit tiefem Schneefall, und im Sommer mit weitläufigen Plantagen der ikonischen Hochlandfrüchte wie Äpfeln und den namensgebenden Birnen. Tatsächlich befinden sich viele der Teeplantagen auf dem nährstoffreichen Boden ehemaliger Birnenplantagen, welche einst die Hänge übersäten und in den letzten Jahrzehnten vielfach durch Teeplantagen ersetzt wurden. Das Höhenklima mit sehr starken Temperaturschwankungen sowie einer relativ kühlen, feuchten Luft trägt zum langsamen Wachstum der Pflanzen sowie einer besonderen Weichheit der Blätter bei - beides Faktoren, welche das so geschätzte fruchtig-floralen Aroma von Li Shan Tee begünstigen.

Anbauphilosophie der Teefarm

Die besondere Geschichte und Anbauphilosophie der Farm ist sehr eng mit ihrem Gründer verbunden. 1995 entschied sich der Teefarmer Herr Chang, aus seiner tiefen Verbundenheit mit der Natur heraus, vollständig auf pestizidfreien Teeanbau zu setzen. Getrieben von dem Wunsch, eine intakte und unbelastete Landschaft für kommende Generationen zu bewahren, verzichtete er bewusst auf den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel und künstlicher Düngemittel. Stattdessen werden die Teepflanzen ausschließlich mit pflanzenbasierten Nährstoffen versorgt, um die natürliche Fruchtbarkeit des Bodens zu erhalten und die Reinheit des Tees zu bewahren.
Der Weg des ökologischen Anbaus war nicht immer einfach. Schädlingsdruck, wechselnde klimatische Bedingungen und die Herausforderungen eines naturbelassenen Anbaus erforderten Geduld und Ausdauer. Dennoch blieb Herr Chang seinem ursprünglichen Anspruch stets treu. Über die Jahre verfeinerte er kontinuierlich seine Anbau- und Verarbeitungsmethoden und widmete sich mit großer Sorgfalt jedem Schritt der Teeproduktion.

Verarbeitung

Die Teeblätter werden Mitte Mai sorgfältig von Hand geerntet und anschließend für die weitere Verarbeitung selektiert. Der Herstellungsprozess beginnt mit einem etwa anderthalbstündigen Welken der frisch gepflückten Blätter unter offenem Himmel bei günstigen Wetterbedingungen. Dabei reduziert sich der Feuchtigkeitsgehalt der Blätter, während gleichzeitig eine erste, sehr leichte Oxidation einsetzt. Um diesen Prozess zu verlangsamen und gleichmäßig zu steuern, werden die Blätter während dieser Phase ein- bis dreimal vorsichtig gewendet.

Im Anschluss folgt das mehrere Stunden dauernde Indoor-Welken. Die Blätter werden aus dem direkten Sonnenlicht in den Innenraum gebracht, zunächst breit ausgebreitet und später in etwas dichteren Schichten gesammelt. Um Verdunstung und Fermentation zu fördern, werden die Blätter in dieser Phase mehrfach bewegt. Durch diese Bewegung entstehen feine Risse vor allem an den Blatträndern, wodurch Zellsaft austreten kann. Dabei kommen Enzyme, etwa Phenoloxidasen, mit Inhaltsstoffen wie Polyphenolen und Sauerstoff in Kontakt. Die zuvor in der Zelle getrennten Bestandteile reagieren miteinander, wodurch die Oxidation leicht fortschreitet und die Fermentation einsetzt.

Darauf folgt der wichtige Verarbeitungsschritt des sogenannten „Big Waves Stirring“. Durch intensives Bewegen der Blätter – teils maschinell, teils von Hand – werden die Pflanzenzellen stärker aufgebrochen. Dieser Prozess fördert gezielt die Oxidation und trägt zur Entwicklung der charakteristischen Aromen bei. Anschließend werden die Teeblätter für etwa drei bis vier Stunden offen der Oxidation überlassen.
Um diesen Prozess zu beenden, werden die Blätter anschließend etwa acht Minuten lang im Ofen erhitzt. Dieser Schritt, auch „Green Kill“ genannt, erfolgt bei rund 78 °C und stoppt die Oxidation sowie die Fermentation vollständig. Danach folgt das “Ball Cloth Rolling”. In einer speziellen Maschine werden die Blätter in einem Stoffsack gepresst, gerollt und in ihre charakteristische Kugelform gebracht. Der Sack wird dabei in einer Zwinge fixiert und über eine rotierende Bodenplatte bewegt, wodurch Formgebung und erste Trocknung gleichzeitig stattfinden.

Im nächsten Schritt wird der Tee im Ofen bei Temperaturen unter 80 °C getrocknet, bis der Restfeuchtigkeitsgehalt unter drei Prozent liegt. Dieser Trocknungsprozess wird zusammen mit dem Ball Cloth Rolling über etwa zehn Stunden hinweg mehrfach wiederholt, um die Form der Blätter zu stabilisieren und eine gleichmäßige Trocknung zu gewährleisten. Abschließend wird der Tee je nach gewünschtem Geschmacksprofil in einem Ofen bei Temperaturen zwischen etwa 85 °C und 120 °C geröstet. Dieser letzte Verarbeitungsschritt verleiht dem Tee seine endgültige aromatische Tiefe und seinen charakteristischen Röstgrad.

Originalität

Dieser Tee stammt zu 100% von den o.g. Teefeldern auf dem Li Shan Mountain. Direktbezug vom Teefarmer.

Zubereitung

Zubereitung

2 gut geh. TL, 85°C, 200-300ml, 3 Min.

Empfehlung des Teefarmers für bis zu 6 Aufgüsse:

Mit heissem Wasser Teekanne und Teetasse ausspülen und vorwärmen.

Verpackung

Verpackt in einen besonders hochwertigen, luftdichten Aromaschutz-Beutel mit Zipper und Standboden. Durch eine 9-fache Beschichtung mit äußerst hoher Barrieresicherheit wird der Tee bestmöglichst vor Oxidation und vor Schadstoffeinflüssen geschützt.

Empfohlene Teekanne

Zur aromatischen Zubereitung im traditionellen Gongfu-Stil empfiehlt sich entweder eine chinesische Teekanne aus Yixing- oder Nixing-Ton, oder aber auch eine klassische Gaiwan.

Empfohlene Teedose

Ideal ist eine hochwertige Teedose aus Kirschbaumrinde (Vollholz, Kabazaiku Chazutsu). Alternativ eine günstigere, innen beschichtete, luftdichte Teedose.

Unsere Empfehlungen

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