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Kyusu Tokoname
Sujihiki

Murakoshi Fugetsu

ID
0439
Originale Tokoname-yaki Teekanne mit Seitengriff in mattem Rot, durchzogen von feinen Sujihiki-Rillen, die in subtiler Schönheit die Bewegung des Töpferrads offenbaren – handgefertigt vom vielfach ausgezeichneten Meister Murakoshi Fugetsu.
 
Produkt Kyūsu Teekanne
Farbe Rot
Herkunft Tokoname, Aichi, Japan
Künstler Murakoshi Fugetsu
Volumen 260 ml
Maße Ø8,8 x B13,2 x H8,7 cm
Material Keramik
Sieb Integrierte Filterkugel aus Keramik (Debeso 出臍)
Markierungen Künstlerstempel unter Griff
Verpackung Kartonbox
199,90 €

Lieferung : 1–2 Werktage

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ID
0439
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Kyusu Tokoname Fugetsu Sujihiki

Fugetsu 風月

Der 1950 in Tokoname geborene Keramikkünstler Murakoshi Fugetsu (村越風月) zählt zu den herausragenden und vielfach ausgezeichneten Meistern seines Fachs. Als Schüler des „Lebenden Nationalschatzes“ Jōzan Yamada III verfeinerte er seine Kunstfertigkeit in der Tokoname-Töpfertradtition bis zur höchsten Perfektion und prägte später selbst angesehene Keramikkünstler wie Gafu Itō. Bis heute widmet er sich in seinem kleinen Handwerksatelier der Herstellung edler Kyūsus, die er allesamt in reiner Handarbeit und mit unermüdlicher Sorgfalt fertigt.

Kyusu Tokoname Fugetsu Sujihiki

Kyūsu 急須

Die traditionelle japanische Teekanne, die Kyūsu, ist gewöhnlich aus Keramik gefertigt und verfügt über einen seitlichen Henkel, der im 90°-Winkel zur Tülle angebracht ist, um das Ausgießen zu erleichtern - mitunter befindet sich der Henkel aber auch über der Kanne oder auf der Rückseite. Kyūsu sind perfekt für die Zubereitung von grünem Tee und sind tendenziell eher klein gearbeitet, um die Ziehzeit des Tees besser unter Kontrolle halten zu können. Die Größe, Form und Art des Tons, aus dem die Kyūsu hergestellt ist, ist am Ende entscheidend dafür, welche Art von Tee am besten darin zubereitet werden kann. Es gibt viele verschiedene regionale Stilrichtungen von Kyūsus sowie ausgewiesene Meisterstücke, die unter Sammlern sehr geschätzt sind.

Kyusu Tokoname Fugetsu Sujihiki

Tokoname-Yaki 常滑焼

In der Stadt Tokoname, Präfektur Aichi, wird bereits seit dem 12. Jahrhundert Töpferware hergestellt, die zudem auch seit 1976 als "Traditionshandwerk Japans" offiziell geschützt ist. Tokoname war der Standort des größten und ältesten der legendären Sechs Alten Brennöfen Japans (Rokkoyō 六古窯) und ist berühmt für seinen eisenhaltigen Shudei-Ton, der sich nach dem Brennen rot färbt. Beim zweiten Brennen im Reduktionsofen färbt sich der rote Shudei schwarz - die andere charakteristische Farbe der Tokoname-Yaki. Traditionelle Tokoname-Kyusu-Teekannen sind auf der Innenseite unglasiert, so dass die Tannine im Tee mit dem Eisen im Tonkörper reagieren können. Dies kann sich mildernd auf die Adstringenz des Tees auswirken und dabei die Süße des grünen Tees betonen. Ein weiteres Hauptmerkmal dieser Kyusus sind die perfekt passenden Deckel, die nach dem Brennen in einer als Suriawase bekannten Technik in den Tonkörper eingeschliffen werden.

Herstellung

Rokuro 轆轤

Eines der bekanntesten und weitverbreitesten Verfahren zum Herstellen von Töpferwaren, bei dem Ton per Hand auf einer rotierenden Töpferscheibe geformt wird.

Sujihiki 筋引

Die Oberfläche des Tons bleibt unbehandelt und zeigt die Spuren des Töpferns auf der rotierenden Töpferscheibe.

Sanka Shosei 酸化焼成

Beim Oxidationsbrand ist im Brennofen ausreichend Sauerstoff vorhanden, sodass eine vollständige Verbrennung stattfinden kann. Dadurch oxidiert das Eisen (Fe) im Ton und färbt sich rot (Fe₂O₃).

Suriawase すり合わせ

Körper und Deckel der Teekanne werden aneinander gerieben bis die Teile perfekt aufeinander passen.

Auszeichnungen

  • 1989 Biennale der Keramikkunst – Gewinner
  • Japanische Ausstellung traditioneller Handwerkskunst – 6-facher Gewinner
  • Japanische Keramikkunstausstellung – Gewinner
  • Preis des Bildungsministers zur Förderung
  • Preis des Alljapanischen Sencha-dō-Verbands
  • Förderpreis für Sencha-Kunsthandwerk
  • Chōza-Preis für Keramikkunst – Förderpreis der Töpferausstellung
  • Chōza-Preis für Keramikkunst – über 10-facher Gewinner
  • Preis „Jōzan“ der Töpfer-Förderausstellung
  • Shigaraki-Keramikkunstausstellung – Gewinner
  • Mashiko-Keramikkunstausstellung – Gewinner
  • Tokai-Ausstellung für traditionelle Handwerkskunst – 20-facher Gewinner

Pflege

Wie bei allen unglasierten Keramiken sollte die Reinigung ausschließlich mit warmem Wasser und einem weichen Tuch erfolgen. Bitte keine Reinigungsmittel verwenden und nicht in die Spülmaschine geben. Nach dem Spülen die Außenseite mit einem Handtuch vorsichtig trocken tupfen oder an der Luft trocknen lassen. Sollten sich Teeblätter im Filter verfangen, können diese mit einer weichen Bürste, zum Beispiel einer Zahnbürste, schonend entfernt werden.

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