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Kyusu Tokoname
Fujigata

Murakoshi Fugetsu

ID
4837
Originale Tokoname-yaki Teekanne mit Seitengriff in mattem Schwarz, durchzogen von feinen Sujihiki-Rillen, die in subtiler Schönheit die Bewegung des Töpferrads offenbaren – handgefertigt vom vielfach ausgezeichneten Meister Murakoshi Fugetsu.
 
Produkt Kyūsu Teekanne
Farbe Schwarz
Herkunft Tokoname, Aichi, Japan
Künstler Murakoshi Fugetsu
Volumen 220 ml
Maße Ø9,3 x B13,4 x H8,2 cm 
Material Keramik
Sieb Integrierte Filterkugel aus Keramik (Debeso 出臍)
Markierungen Künstlerstempel unter Griff
Verpackung Kartonbox
239,90 €

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4837
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4837
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Kyusu Tokoname Fugetsu Fujigata

Fugetsu 風月

Der 1950 in Tokoname geborene Keramikkünstler Murakoshi Fugetsu (村越風月) zählt zu den herausragenden und vielfach ausgezeichneten Meistern seines Fachs. Als Schüler des „Lebenden Nationalschatzes“ Jōzan Yamada III verfeinerte er seine Kunstfertigkeit in der Tokoname-Töpfertradtition bis zur höchsten Perfektion und prägte später selbst angesehene Keramikkünstler wie Gafu Itō. Bis heute widmet er sich in seinem kleinen Handwerksatelier der Herstellung edler Kyūsus, die er allesamt in reiner Handarbeit und mit unermüdlicher Sorgfalt fertigt.

Kyusu Tokoname Fugetsu Fujigata

Kyūsu 急須

Der 1950 in Tokoname geborene Keramikkünstler Murakoshi Fugetsu zählt zu den herausragenden und vielfach ausgezeichneten Meistern seines Fachs. Als Schüler des „Lebenden Nationalschatzes“ Jōzan Yamada III verfeinerte er seine Kunstfertigkeit in der Tokoname-Töpfertradtition bis zur höchsten Perfektion und prägte später selbst angesehene Keramikkünstler wie Gafu Itō. Bis heute widmet er sich in seinem kleinen Handwerksatelier der Herstellung edler Kyūsus, die er allesamt in reiner Handarbeit und mit unermüdlicher Sorgfalt fertigt.

Kyusu Tokoname Fugetsu Fujigata

Tokoname-Yaki 常滑焼

Tokoname Yaki (常滑焼, Aichi Präfektur)

In der Stadt Tokoname, Präfektur Aichi, wird bereits seit dem 12. Jahrhundert Töpferware hergestellt, die zudem auch seit 1976 als "Traditionshandwerk Japans" offiziell geschützt ist. Tokoname war der Standort des größten und ältesten der legendären Sechs Alten Brennöfen Japans (Rokkoyō 六古窯) und ist berühmt für seinen eisenhaltigen Shudei-Ton, der sich nach dem Brennen rot färbt. Beim zweiten Brennen im Reduktionsofen färbt sich der rote Shudei schwarz - die andere charakteristische Farbe der Tokoname-Yaki. Traditionelle Tokoname-Kyusu-Teekannen sind auf der Innenseite unglasiert, so dass die Tannine im Tee mit dem Eisen im Tonkörper reagieren können. Dies kann sich mildernd auf die Adstringenz des Tees auswirken und dabei die Süße des grünen Tees betonen. Ein weiteres Hauptmerkmal dieser Kyusus sind die perfekt passenden Deckel, die nach dem Brennen in einer als Suriawase bekannten Technik in den Tonkörper eingeschliffen werden.

Herstellung

Rokuro 轆轤

Eines der bekanntesten und weitverbreitesten Verfahren zum Herstellen von Töpferwaren, bei dem Ton per Hand auf einer rotierenden Töpferscheibe geformt wird.

Sujihiki 筋引

Die Oberfläche des Tons bleibt unbehandelt und zeigt die Spuren des Töpferns auf der rotierenden Töpferscheibe. 

Yakishime 焼き締め

Im unglasierten Zustand gebrannt, können die Gerbstoffe (Tannine) im Grüntee mit dem Eisen im Ton reagieren. Dadurch wird die Bitterkeit des Tees gemildert und seine natürliche Süße hervorgehoben.

Kyo Kangen Shosei 強還元焼成

Beim Reduktionsbrand wird der Sauerstoffgehalt im Brennofen verringert, sodass keine vollständige Verbrennung mehr möglich ist. Dadurch färbt sich das rote Eisenoxid (Fe₂O₃) im Ton schwarz (FeO).

Suriawase すり合わせ

Körper und Deckel der Teekanne werden aneinander gerieben bis die Teile perfekt aufeinander passen.

Auszeichnungen

  • 1989 Biennale der Keramikkunst – Gewinner
  • Japanische Ausstellung traditioneller Handwerkskunst – 6-facher Gewinner
  • Japanische Keramikkunstausstellung – Gewinner
  • Preis des Bildungsministers zur Förderung
  • Preis des Alljapanischen Sencha-dō-Verbands
  • Förderpreis für Sencha-Kunsthandwerk
  • Chōza-Preis für Keramikkunst – Förderpreis der Töpferausstellung
  • Chōza-Preis für Keramikkunst – über 10-facher Gewinner
  • Preis „Jōzan“ der Töpfer-Förderausstellung
  • Shigaraki-Keramikkunstausstellung – Gewinner
  • Mashiko-Keramikkunstausstellung – Gewinner
  • Tokai-Ausstellung für traditionelle Handwerkskunst – 20-facher Gewinner

Pflege

Wie bei allen unglasierten Keramiken sollte die Reinigung ausschließlich mit warmem Wasser und einem weichen Tuch erfolgen. Bitte keine Reinigungsmittel verwenden und nicht in die Spülmaschine geben. Nach dem Spülen die Außenseite mit einem Handtuch vorsichtig trocken tupfen oder an der Luft trocknen lassen. Sollten sich Teeblätter im Filter verfangen, können diese mit einer weichen Bürste, zum Beispiel einer Zahnbürste, schonend entfernt werden.

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