Räucherstövchen Hanabira

Iwachu

ID
1742
Traditionelles japanisches Kōro-Räucherstövchen aus mattschwarzem Gusseisen mit perforiertem Blütenblatt-Design – gefertigt von Iwachu, einem der renommiertesten Nanbu-Tekki-Hersteller Japans mit über 400-jähriger Handwerkstradition.
 
Produkt Kōro Räucherstövchen
Material Gusseisen
Farbe Schwarz
Maße Ø8,5 x 9 cm
Gewicht ca. 440 g
Marke Iwachu
Herkunft Morioka, Iwate, Japan
Verpackung Kartonbox
43,90 €

Lieferung : 1–2 Werktage

inkl. MwSt., exkl. Versandkosten

ID
1742
Auf Lager
Iwachu Räucherstövchen Hanabira Kuro

Iwachu

Gegründet während der Meiji-Zeit, bewahrt Iwachu bereits seit über 400 Jahren die traditionsreiche Kunst des Nanbu Tekki. Der Name der Marke steht dabei sinnbildlich für robustes Gusseisen von höchster Qualität, herausragender Funktionalität und zeitlosem Design. Um diesen hohen Qualitätsstandard langfristig zu gewährleisten, durchlaufen die Meistergießer dieser Manufaktur eine mindestens 15-jährige Ausbildung – ein Erbe, das sich besonders in der unvergleichlichen handwerklichen Präzision und Langlebigkeit der Produkte widerspiegelt.

Iwachu Räucherstövchen Hanabira Kuro

Kōro 香炉

Kōro sind traditionelle japanische Räuchergefäße aus Keramik oder Metall, in der Regel mit drei Füßen und einem Deckel mit Öffnungen zum Ablassen des duftenden Rauchs. Für die Verwendung mit Räucherwerk füllt man den Kōro bis zur Hälfte mit weißer Asche oder Sand, setzt den Deckel auf und steckt das angezündete Räucherstäbchen durch die Löcher im Deckel. Bei der alternativen Verwendung von Räucherkegeln oder -spiralen werden diese direkt auf der Asche platziert, angezündet, und der Deckel zuletzt wieder aufgesetzt.

Iwachu Räucherstövchen Hanabira Kuro

Nanbu Tekki 南部鉄器

Die Ursprünge von Nanbu Tekki, auch „Nanbu-Eisenwaren“ genannt, reichen bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts zurück, als der Samurai-Clan der Nanbu geschickte Metallgießer aus ganz Japan einlud, um buddhistische Altäre, Glocken und „Chagama“-Teekannen für das neu errichtete Schloss in Morioka in der Präfektur Iwate anzufertigen.

Obwohl der Name „Nanbu“ mit den Kanji für „südliche Region“ geschrieben wird, herrschte der Clan im Norden Japans – einer Region, die dank reicher Rohstoffvorkommen ideale Bedingungen für die Eisenverarbeitung bot.

Gefertigt aus besonders dichtem und hochwertigem Gusseisen, zeichnen sich Nanbu-Tekki-Werkstücke durch ihre außergewöhnliche Langlebigkeit aus und gelten als Meisterwerke japanischer Metallkunst. Beliebte Erb- und Sammlerstücke sind dabei vor allem die gusseisernen Kessel, auch "Tetsubin" genannt. Im Jahr 1975 wurde Nanbu Tekki als erstes traditionelles Handwerk Japans zertifiziert, weshalb die Bezeichnung seither ausschließlich für Gusseisenarbeiten aus den Städten Morioka und Oshu verwendet werden darf.

Pflege und Reinigung

Mit einem trockenen oder leicht feuchten Tuch abwischen. Kann ebenfalls von Hand mit Wasser und etwas mildem Spülmittel gereinigt werden, anschließend gründlich mit einem Handtuch trocknen.

Unsere Empfehlungen

Loading...
Das Bild konnte nicht geladen werden.