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Ishizuchi
Kurocha P.Free

Highest Grade 98 P.

ID
0457
Äußerst rare und selbst innerhalb Japans kaum bekannte Teespezialität vom namensgebenden Mt. Ishizuchi. Kurocha (黒茶) wird in einem aufwendigen Verfahren zweifach fermentiert und entwickelt dabei ein unverwechselbares Aromaprofil mit orangefarbenen, holzigen und fein süßen Nuancen. Der Tee stammt aus einem traditionsreichen Familienbetrieb, der zu den wenigen noch verbliebenen Produzenten gehört.
 
Charakter Hibiskus, Orange, holzig-süß, dezente Säure, erfrischend
Teefarm Einer der wenigen letzten Produzenten von Ishizuchi Kurocha. Kleiner traditioneller Familienbetrieb, direkt angrenzend an den Mt. Ishizuchii.
Terroir Saijō, Ehime, Japan
Ernte Zwischen Juni und August 2025. Nur eine Ernte pro Jahr.
Cultivar Yabukita
Höhenlage 200 - 300m
Verarbeitung Ernte der Teeblätter von Hand mittels traditioneller Gartenschere; Sortieren und Waschen; Dämpfen für ca. 1 Std.; 1. Fermentationsschritt: Lagern in Holzkisten; Rollen der Teeblätter; 2. Fermentationsschritt: Mehrwöchige luftabgeschlossene Lagerung; Sonnentrocknung des Tees für ganze 2 Tage
Anbau Pestizidfreier & kunstdüngerfreier Anbau aus Prinzip seit Gründung der Farm
Awards 2018 Auszeichnung Ishizuchi Kurocha als immaterielles Volkskulturgut
Labortests Radioaktivität (Jährlicher Test der Region) und Pflanzenschutzmittel
Qualität 98/100 P. (Kategorie fermentierte japanische Tees); Highest Grade
21,90 €
20g

Lieferung : 1-3 Werktage

inkl. MwSt., exkl. Versandkosten

ID
0457
1.095,00 € / 1kg
Auf Lager
Ishizuchi Kurocha Ishizuchi Kurocha Ishizuchi Kurocha Ishizuchi Kurocha

Teefarm

Die Teefarm liegt am Fuße des heiligen Ishizuchi-Berges in der Präfektur Ehime – mit knapp 2.000 Metern der höchste Gipfel im westlichen Japan und seit Jahrhunderten ein Ort asketischer Bergtraditionen. Eingebettet in eine ruhige, ländliche Landschaft zwischen sanften Ebenen und steilen, terrassierten Hängen mit bis zu 45° Neigung entstehen hier unter einfachen Bedingungen Tees, wie sie heute weltweit nur noch an wenigen Orten produziert werden.
Die Farm gehört zu einer kleinen Handvoll verbliebener Betriebe, die diese seltene Form der Teeverarbeitung bis heute bewahren. Was hier entsteht, ist weit mehr als ein landwirtschaftliches Produkt – es ist ein lebendiges kulturelles Erbe, tief verwurzelt in der Geschichte und den Traditionen der Region. Entsprechend wurde diese einzigartige Herstellungsweise im Jahr 2018 als „Intangible Folk Cultural Property“ (immaterielles Volkskulturgut) ausgezeichnet.

Ishizuchi Kurocha

Aroma & Charakter

Verkostung

Bereits die trockenen Blätter verströmen einen tief-holzigen Duft mit beinahe antik anmutendem Charakter. Eine feine Säuerlichkeit schwingt mit und erinnert dezent an Trockenfrüchte.

Der Tee verzeiht eine längere Ziehzeit ohne Weiteres. Anstatt in Bitterkeit abzugleiten, gewinnt der erste Aufguss an Intensität, wird vollmundig und dicht. Er offenbart unmittelbar das gesamte Charisma des Tees. In den folgenden Aufgüssen tritt dieses etwas zurück und macht einer größeren Ausgewogenheit Platz, während zugleich eine sanfte Süße stärker hervortritt.

Im Aufguss zeigt sich eine satte, orangefarbene Tasse. Das Aroma entwickelt sich weiter in eine klar säuerliche Richtung: Noten von Hibiskusblüten werden deutlich, begleitet von einer subtilen, an Sauerkraut erinnernden Fermentationsnote. Diese Eindrücke setzen sich auch geschmacklich fort.

Die lebendige Säure verleiht dem Tee eine überraschende Frische. Nuancen von Blutorange und sanftem Salbei ergänzen das Profil und unterstreichen die bemerkenswerte Komplexität. Süße und Säure stehen in einem harmonischen Gleichgewicht. Insgesamt wirkt der Tee angenehm magenberuhigend und entspannend.

In seiner Charakteristik steht Kurocha dem Goishicha nahe, bleibt jedoch zugänglicher und weniger intensiv. Während Goishicha vor allem für erfahrene Liebhaber fermentierter japanischer Tees reizvoll ist, eignet sich Kurocha hervorragend als Einstieg in diese Kategorie. Zudem zeigt er sich ausgesprochen vielseitig und ist ideal für mehrere Aufgüsse.

Ishizuchi Kurocha

Awards

Auszeichnung Ishizuchi Kurochas als immaterielles Volkskulturgut Japans im Jahr 2018.

Ishizuchi Kurocha

Kurocha

Kurocha (黒茶), wörtlich „Schwarztee“, gehört zu den seltensten Teekategorien Japans. Dabei kann die Bezeichnung zunächst irreführend sein: Während im westlichen Verständnis „Schwarztee“ oxidierte Tees wie Darjeeling oder Assam beschreibt, werden diese in China und Japan als „rote Tees“ (紅茶, Kōcha) klassifiziert – aufgrund der rötlichen Farbe des Aufgusses.
Der Begriff „Schwarztee“ hingegen ist dort einer eigenen Kategorie vorbehalten: den postfermentierten Tees, zu denen auch Kurocha zählt. Besonders einzigartig an dieser Tee-Spezialität ist seine zweistufige Fermentation: Zunächst erfolgt eine aerobe Fermentation durch Mikroorganismen, gefolgt von einer anaeroben Fermentation durch Milchsäurebakterien. Dieses Zusammenspiel verleiht dem Tee seinen charakteristischen, leicht säuerlichen und zugleich überraschend milden Geschmack.

Yoshien Labortests

Labortests

Wir selektieren weltweit die für ihr Terroir renommiertesten Bio-Teefarmen. Mit wenigen Ausnahmen sind unsere Tees bio-zertifiziert oder stammen aus pestizidfreiem Anbau, und werden immer direkt bezogen. Jeder unserer Tees wird für jede Ernte von uns im unabhängigen deutschen akkreditierten Labor auf Pestizide getestet. Alle weiteren relevanten Schadstoffgruppen werden ebenfalls gemäß unserem detaillierten HACCP-Risikoprofil systematisch geprüft.

Yoshien

Yoshi En

World's Finest Organic Teas

Die edelsten und bedeutsamsten Tees ausschließlich direkt bezogen von Top Single Estates in den jeweils besten Lagen und Terroirs - alles unter der Prämisse eines natürlichen, Umwelt und Mensch schonenden Anbaus. Aus diesem Grund führen wir mit wenigen Ausnahmen nur Bio-zertifizierte Tees bzw. Tees aus pestizidfreiem Anbau. Mit dieser Maxime als Leitmotiv und einem engagierten, internationalen Team von Teeexperten verschreibt sich Yoshi en der Mission, die jahrhundertealte Kultur des Tees zu pflegen und ein qualitativ bestmögliches Abbild der Tee-Landschaft weltweit und des gehobenen Teezubehörs zu zeichnen. About Yoshi en.

Anbau & Verarbeitung

Besonderheit in Lage, Anbau und Verarbeitung

Die Region rund um den Ishizuchi-Berg in Ehime gehört zu den spirituell aufgeladensten Landschaften Japans. Als höchster Berg Westjapans und einer der „Sieben heiligen Berge“ des Landes war er über Jahrhunderte hinweg Ziel von Pilgern, Mönchen und asketischen Bergpraktiken. In dieser abgeschiedenen, von dichter Natur geprägten Umgebung entwickelte sich eine eigenständige, stark lokale Teekultur – fernab der großen Zentren wie Uji oder Shizuoka.

Die Bewirtschaftung der Felder folgt einem bewusst reduzierten Rhythmus: Geerntet wird nur ein einziges Mal im Jahr, zwischen Anfang Juni und Mitte August. Dabei werden die Blätter nicht maschinell, sondern sorgfältig von Hand mit Gartenscheren geschnitten – oft als ganze Zweige, so wie es seit Generationen praktiziert wird. Die verwendete Varietät ist Yabukita, angebaut auf Höhenlagen von etwa 200 bis 300 Metern, wo warme Tage und kühlere Nächte für eine langsame Reifung und kräftige Blattstruktur sorgen.

Die Besonderheit Kurochas liegt im Speziellen in seiner Verarbeitung. Nach der Ernte werden die Blätter zunächst mitsamt den Zweigen gedämpft – oft über eine Stunde hinweg – bevor sie von den Ästen getrennt und in Holzbehältern gelagert werden. Dort beginnt die erste Fermentationsstufe: eine aerobe Reifung durch natürliche Mikroorganismen, die dem Tee seine grundlegende aromatische Struktur verleiht. Im nächsten Schritt werden die Blätter aufgebrochen – traditionell auf Waschbrettern – um die Zellstruktur gezielt zu verletzen. Dadurch wird die zweite Fermentation möglich: eine mehrere Wochen andauernde anaerobe Phase unter Luftabschluss, in der Milchsäurebakterien wirken und dem Tee seine charakteristische, lebendige Säure verleihen. Abgeschlossen wird der Prozess durch eine Trocknung an der Sonne, die den Tee stabilisiert und seine Aromen abrundet.

Zubereitung

Zubereitung

3 TL (2-3 g), 100°C, 300 ml, 1–2 Minuten ziehen lassen.

Wir empfehlen die Zubereitung von mindestens 3 Aufgüssen. Bei Folgeaufgüssen sollte die Ziehzeit jeweils um ca. 30 Sekunden verlängert werden.

Verpackung

Verpackt in einen besonders hochwertigen, luftdichten Aromaschutz-Beutel mit Zipper und Standboden. Durch eine 9-fache Beschichtung wird eine äußerst hohe Barrieresicherheit zum maximalen Schutz vor Schadstoffeinflüssen erreicht. Beim Schließen des Beutels sollte so viel Luft wie möglich herausgedrückt werden, um den Tee geschützt aufzubewahren. Alternativ und insbesondere für die längerfristige Lagerung empfehlen wir unsere stylischen und luftdichten Teedosen. Der Tee ist gut geeignet für die weitere Reifung.

Empfohlene Teekanne

Wir empfehlen für diesen Tee eine klassische schwarze Tokoname Kyusu. Ebenfalls empfehlenswert ist eine Teekanne aus Glas, in welcher der Tee zudem beim Ziehen beobachtet werden kann.

Aufgrund der intakten Beschaffenheit der Blätter ist der Tee auch sehr gut geeignet für die Zubereitung im chinesischen Gongfu-Stil mit einer Gaiwan aus geschmacksneutralem Porzellan.

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